Der Immobilienbrief Nr 182 Und Der Fondsbrief Nr 79

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Nr. 182, 51. KW, 19.12.2008, Seite 1

Sonderausgabe 2008

51. KW / 19.12.2008 Kostenlos per E-Mail

Der Immobilienbrief Nr. 182 Der Fondsbrief Nr. 79

ISSN 1860-6369

Sehr geehrte Damen und Herren, Inhaltsverzeichnis Editorial (Rohmert)

1

JLL meldet sich aus der Finanzwelt zurück in der Immobilienwelt (WR)

2

Nullzins in den USA: Liquidity Trap oder stabilisiert sich das System? (WR)

6

2000 Jahre zurück: Schon 7 zur Römerzeit kriselte es wegen Immobilien auf Pump IPD: Großbritanniens Gewerbeimmobilien-Crash auf Rekordkurs (Rohmert)

10

IVG sieht Liquiditätsproble- 11 me, Existenzsicherung im Vordergrund (Rohmert) Steuerrückblick 2008: Fiskus brachte viel Bewegung (Kracht)

12

Fondsrückblick 2008: Ge20 winner und Verlierer (Gotzi) 5 Thesen zum Hotelmarkt: 23 Auswirkungen der Rezession (Fidlschuster) Vermögensverwalter: Nur jeder Dritte ist qualifiziert (Döbel)

25

Adlon: 07/08 die besten Jah- 26 re der Hotelgeschichte (WR) Fachmärkte: Das Auge kauft 29 mit (Rohmert) Die britische Wirtschaft und 30 der Immobilienmarkt Impressum

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in einer globalisierten Welt ist man nirgendwo zu Hause. Das ist dem Menschen ebenso wesensfremd wie der Eigentumsverzicht des Kommunismus. Ein wieder neuer Megatrend wird sich daraus ergeben: Auf die Globalisierungswelle folgt eine Renationalisierungswelle. „Buy British“, „Rettet deutsche Arbeitsplätze“, „Kampf den Multis“ u. v. m. werden wir wieder hören. Manche von uns könnten sogar darüber nachdenken, dass in der Krise die DM beruhigender war als der Euro. Bewegend war der Vorschlag der Woche, ein Prognoseverbot für Auguren einzuführen. Die wurden auch schon mal im alten Rom verboten. Fragt sich, ob ein Verbot von Aktienanalysten nicht volkswirtschaftlich sinnvoller wäre. Ansonsten entspricht ein Prognose-Verbot der Außerbetriebnahme eines Tsunami-Warnsystems. Den Chancenlosen verdirbt ein Warnsystem zwar die Stimmung, aber anderen ermöglicht es die Flucht. Die letzten Minuten werden „ohne“ zwar schöner, aber viel mehr. Beunruhigend: Auf solche Ideen kommt nur jemand, der keine Fluchtchancen mehr sieht. Theoretisch ist ein Prognoseverbot natürlich sinnvoll. Ebenso wie in einer Aufwärtssituation bahnbrechende Entwicklungen völlig überschätzt werden, werden sie in der folgenden Konsolidierungsphase völlig unterschätzt (Rohmert/Böhm, Gabler 2001). Bei bahnbrechenden Flops verhält es sich mit umgekehrten Vorzeichen genauso. Wir sehen z. Z. einen Prognosen-Abfahrtslauf. Liest man die FTD am Morgen, kann man nicht mehr arbeiten, liest man die FTD am Abend, kann man nicht schlafen. Wenn sich das System nicht bald findet, kann niemand die Konsequenzen wirklich abschätzen. Unterstellt man aber, dass die Kreditwirtschaft, die diesmal anders als 2002 kein Ventil im Investmentbanking oder im Ausland mehr hat und am selben Fliegenfänger wie die Wirtschaft hängt, sich wieder fängt, wird sich das Beharrungsvermögen einer reifen Volkswirtschaft als überraschend stabil herausstellen. Die Fed steuert auf Nullzins zu. Die EZB wird sich nur graduell dem ZinsWettbewerb entziehen können. Damit startet ein volkswirtschaftliches Experiment von nie dagewesenem Ausmaß: Der Test der „Liquidity Trap“-Theorie. (S. 6) Blick auf 2009: Zum ersten Mal in meinem „Prognostiker-Leben“ mit vielen veröffentlichten Versuchen, die Wirtschaft zu verstehen, habe ich 2008 keine Vorstellungen, Vergleichswerte oder Statistiken. Ich halte es hier eher mit dem bekannten Prognostiker René Goscinny, der seinen Helden Asterix in dem bahnbrechenden Werk „Der Seher“ sagen ließ: „Auf Regen folgt Sonnenschein.“ Dennoch habe ich zum ersten Mal Angst vor der Grenzenlosigkeit menschlichen Erfindungsgeistes. Ähnliches müssen die Zeitgenossen der ersten Atombombe gefürchtet haben. „Jede Gegenwart resultiert aus der Geschichte“ (Richard von Weizsäcker, irgendwann in meiner Schulzeit). Immobilien auf Pump lähmten schon vor über 2000 Jahren die Weltwirtschaft. Wir schreiben das Jahr 66 v. Chr. … (S. 7) Die Weihnachtsausgabe wurde möglich durch unsere Partner Catella Real Estate AG, DEGI GmbH, Deka Immobilien Investment, Fairvesta, Garbe Group, Ideenkapital AG, RA Klumpe Schroeder & Partner, UBS Real Estate KAG sowie den Partnern von "Der Fonds Brief". Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Ihnen Ihr Team von „Der Immobilienbrief“. Und denken Sie daran

„Es wird alles wieder gut“ Impressum

2

Werner Rohmert, Herausgeber

Nr. 182, 51. KW, 19.12.2008, Seite 2

JLL- Jahrespressekonferenz - meldet sich aus der Finanzwelt zurück in der Immobilienwelt Werner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief", Immobilienspezialist "Der Platow Brief" Die traditionell erstklassig besuchte Jahrespressekonferenz von Jones Lang LaSalle (JLL) brachte die neue Erdung der deutschen Immobilienwelt zum Ausdruck. Statt Personalien virtualisierter Immobilienmärkte dominierten die nicht nur harten, sondern auch schmerzhaften Zahlen und Ausblicke, die der scheidende JLL-Deutschland-Chef Düsseldorf: Klaus Spanke Christian Ulbrich, der in genialem persönlichem Timing unter Mitnahme der deutverlässt die Ideenkapital um schen Investmentwelle jetzt neuer EMEA-Chef wird, vorstellte. sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. O-Ton Ulbrich: Die Immobilienwirtschaft ist schon seit Monaten mit der fehlenden Liquidität in den Refinanzierungsmärkten konfrontiert. Das Transaktionsvolumen ist Hamburg: Joachim eingebrochen. Trotz tapferer Versuche der Verkäufer, die damit natürlicherweise verSchmarbeck, früherer Wöl- bundene Preisentwicklung auszusitzen, entwickeln sich die Renditen nach oben. Die bern-Invest-Vorstand, wird großen Investoren der Jahre 2006 und 2007 stehen vor gewaltigen Abschreibungen. im Januar 2009 in die GeIn vielen Fällen ist das eingesetzte Eigenkapital längst aufgezehrt. Die Banken werschäftsführung der Paribus den wirtschaftlich erneut zu den größten Immobilienbesitzern, auch wenn sie Capital berufen und dort für bislang in den meisten Fällen den eigentlichen Kreditnehmer noch gewähren lassen, den Bereich Produktentwick- um nicht selbst in die Verantwortung zu kommen. Dies wäre alles längst genug, aber lung verantwortlich sein. natürlich schlägt sich die einbrechende Konjunktur absehbar beschleunigt auf die Thomas Böcher bleibt Ge- Mietpreise und die Leerstandsentwicklung nieder. Damit wird der Druck auf die Beschäftsführer für Marketing standshalter noch größer. Zusätzlich werden wir mit einer Reihe weiterer Entwicklunund Vertrieb. gen konfrontiert, die voll auf die Immobilienwirtschaft durchschlagen – vor allem im Zusammenhang mit Fragen zum Klimaschutz. Die klimapolitischen Debatten werden Bonn: Prof. Dr. Martin nahezu ausschließlich im Blick auf die technische, nicht aber auf die wirtschaftliche Weber, Partner bei Pricewa- Machbarkeit geführt. terhouse Coopers, wechselt Manche en passant Bemerkungen von Christian Ulbrich machen die tatsächlich im März 2009 in den Vorbescheidene Einschätzung des Marktes noch deutlicher als das Zahlenwerk. Die stand der PPP-Beratungsgesellschaft Partnerschaf- meist langjährig tätigen Immobilienjournalisten sahen teilweise noch deutlichere Negativszenarien. Allerdings verweist Ulbrich darauf, dass in der jetzigen Stimmungslaten Deutschland. ge die negativen Entwicklungen leicht überschätzt würden.

Das Team von „Der Immobilienbrief“, „Der Fondsbrief“, der „Handelsimmobilien Report“ sowie unsere Partner wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2009

Nr. 182, 51. KW, 19.12.2008, Seite 3

Personalien Frankfurt: Sebastiano Ferrante und Dr. Markus Wiedenmann wurden in die Geschäftsführung bei Tishman Speyer berufen und werden künftig gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Florian Reiff das Deutschlandgeschäft verantworten. Stefan H. Brendgen, bisheriger Sprecher der Geschäftsführung, verlässt das Unternehmen zum Jahresende und wechselt zur Allianz Immobilien. München: Tim Helm (39) verstärkt die Management- u. Branchenkompetenz im Bereich Geschlossene Fonds der Inter Fonds.

Auf die Frage von Frank Peter Unterreiner, wie er sich denn heute zu seiner gerade zwei Jahre alten „virtuellen“ Immobilienwelt mit atomisierten Immobilienrisiken stelle, sah sich Ulbrich - vielleicht auch mit etwas Sarkasmus - Stärkste Rückgänge der bestätigt. Schließlich sei die Atomisierung der Risiken ja so Kapitalwerte Q2 07 - Q3 gut gelungen. Selbst heute wisse noch niemand, wo sie Einzelhandel denn wirklich seien. Das stimmt auch aus "Der Immobi- Dublin -43,5% lienbrief"-Sicht, allerdings ging der Zuhörer bei der von Amsterdam -15,2% Ulbrich positiv dargestellten Atomisierung von Risiken vor Madrid -14,0% zwei Jahren eher von der „Öltropfen im Ozean“-Theorie aus Barcelona -13,8% als von der weltweiten Einbringung von Nervengift-Tropfen London -10,7% in die zentralen Finanzströme. Büro Angesprochen auf die Wirkungen eines Negativ-Szenarios auf Immobilienaktiengesellschaften kommentierte Ulbrich, dass Immobilien AG’s schon bei den vorgestellten Zahlen wohl überwiegend pleite gehen würden.

Dublin -35,0% London -31,6% Paris -29,6% Barcelona -29,1% Madrid -27,3% Lagerhallen Dublin -22,3% London -18,6% Frankfurt/M. -10,6% Barcelona -9,8% Paris -7,2%

Auf unsere alte Frage, wie denn ein langfristig ausgerichteter Immobilieninvestor bei heutigen Renditen, geringen Mietentwicklungsperspektiven und bei hohem Leerstand noch Geld verdienen solle, meinte Ulbrich, dass er sich das auch seit langem frage und deshalb von der Bestandshaltung zum Maklergeschäft gewechselt habe. Die Lebensdauer von Gewerbeimmobilien würde abnehmen. Immobilienrenditen würden die Risiken von Immobilien nicht ausgleichen. Zum aktuellen Dubai-Absturz meinte Ulbrich, das habe er mangels Nutz erpotentialen seit langem erwartet und er könne sich nicht vorstellen, wie sich Dubai in absehbarer Zeit je rehabilitieren solle.

Sofern sich die Investitionsvolumina wieder auf dem Level vor dem letzten Boom einspielen sollten (siehe unten), seien Wirkungen auf den Arbeitsmarkt zu beachten, gab Ulbrich weiter zu bedenken. Schließlich habe sich der Personalbestand der Immobilienunternehmen in den letzten Jahren fast verdoppelt. Diese Entwicklung würde dann rückgängig zu machen sein. JLL selber habe sich bereits personell an neue London: DLA Piper hat Dr. Erwartungen angepasst. Dies habe er noch durchgeführt, um seinen Nachfolger nicht Olaf Schmidt zum Leiter der direkt mit Freisetzungen starten zu lassen. Praxisgruppe Real Estate für JLL werde als Unternehmen gestärkt aus der unvermeidlichen Krise herausEuropa, den Nahen Osten kommen. Das Unternehmen sei diversifiziert. Z. B. seien Bewertungsaufträge, die und Afrika (EMEA) berufen. bei JLL in der Vergangenheit zwar angefragt, aber nicht bearbeitet hätten werden Er tritt im Januar 2009 die können, an andere Immobilienunternehmen gegangen, die - positiv formuliert - in der Nachfolge von David Taylor Vergangenheit nicht als Bewerter bekannt gewesen seien. Jetzt werde wieder um an, der weiterhin Partner in jeden Auftrag gekämpft. Aus der Marktführerposition heraus werde man einbrechenLondon bleibt und den Bede Erträge aus dem Investmentgeschäft ausgleichen und die eigene Wettbewerbsporeich Strategic Client Devesition stärken können. lopment verantworten wird. Helge Scheunemann vom Immobilienresearch machte deutlich, dass man vor einem Jahr nicht mit der aktuellen Entwicklung gerechnet habe und sie für das nächste Jahr Neuburg: Peter Schropp auch nur bedingt einschätzen könne. Die Investmentmärkte in Europa dürften von erweitert den Vorstand der 2007 mit 244 Mrd. Euro auf ca. 100 Mrd. Euro in 2009 um ca. 60% zurückgehen. In VIB Vermögen und wird künftig den Bereich Immobi- Deutschland gehe das Transaktionsvolumen wohl um über 60% auf die alten Werte lien verantworten. Der bishe- bis 2003 zurück. Das Transaktionsvolumen von Büroimmobilien fällt 2008 um mehr rige Alleinvorstand Ludwig als 75%. Der gesamte Investmentmarkt sei nahezu schockgefroren. Kleine Deals dominieren. Core-Immobilien gewinnen wieder stark an Bedeutung. Die Hälfte der Schlosser übernimmt die Funktion des Vorstandsvor- Investoren kommt 2009 wieder aus Deutschland. 2006 waren es nur 20%. Die Kaufsitzenden. Sein Amt als Vor- preise sinken europaweit deutlich. Gegenüber der September-Prognose mussten die stand der BBI Bürgerliches Werte drastisch zurückgenommen werden. Scheunemann erwartet einen rapiden Wertverfall, der allerdings noch nicht messbar sei, da derzeit kaum auswertbare Brauhaus Immobilien, an Transaktionen stattfinden. Die Nutzeraktivitäten lassen europaweit nach. Das trifft der die VIB Vermögen mit rund 82% mehrheitlich betei- dann die bislang noch stabilen Mietmärkte. ligt ist, wird Peter Schropp Die rückläufige Beschäftigung bremse den Büroflächenumsatz in Deutschland um auch künftig bekleiden. etwa ein Drittel. Wenn das Deutsche Bank Szenario mit -4% Wirtschaftswachstum Realität werde, sei dieser Wert allerdings noch doppelt zu hoch. Die Nettoarbsorption

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könnte negativ werden. Auch in Deutschland wachse das Büroflächenangebot wieder, aber das Risiko eines Überangebotes sei auf Grund geringerer Fertigstellungen nicht so groß wie in der letzten Krise. Auf Einlassung des "Der Immobilienbrief"Teams wurde aber bestätigt, dass die Summe aus bestehendem Leerstand und Fertigstellung größer sei als zu beginn der letzten Schwächephase.

Personalien Karlsruhe: Dr. Jochen Petin (46) ist zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bausparkasse Badenia berufen worden. Er wird damit Nachfolger des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dietrich Schroeder (67), der dann den Vorsitz des Aufsichtsrates der Badenia übernimmt. Düsseldorf: P. Binkowska, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank, wird Mitglied im Beirat der WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung.

2009 wird der stärkste Rückgang der Bürospitzenmieten seit 15 Jahren in Westeuropa erwartet. Die Leerstandsquote werde nach positiver Entwicklung 2008 in 2009 wieder steigen. Für 2009 rechnet JLL in allen Städten mit einem Rückgang der Spitzenmiete um 6%. Verstärkend haben Incentives, die in den Nominalmieten-Betrachtungen nicht berücksichtigt sind, in den letzten Wochen wieder zugelegt. Ende 2008 liegen die Effektivmieten im Durchschnitt bereits wieder bis zu 15% unter den Nominalmieten. Daraus ergibt sich rechnerisch schon ein Rückgang um mehr als 20%. Mangels Finanzierungsmöglichkeiten, dürfte lt. Scheunemann die Chance der Immobilienwirtschaft, aus eigener Kraft aus dem aktuellen Dilemma herauszukommen, so groß sein, wie mit einem Würfel einen Pasch zu werfen.

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Nullzins in den USA – Schlägt die „Liquidity Trap“ zu oder stabilisiert es das System? Werner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief", Immobilienspezialist "Der Platow Brief" Verpufft die Wirkung der „Null-Zins-Politik“ der FED in der Liquiditätsfalle oder überUnternehmensnews deckt sie wenigstens die Symptome des Systemcrashs? Die Europäische Zentralbank mit ähnlich gefährdeten Volkswirtschaften wie die USA wird sich unter WettbeBochum: Matthias Fieseler werbsgesichtspunkten nicht entziehen können und die FED als Entschuldigung nehund Jörg Behler haben die men. Die Theorie der „liquidity trap“ (Liquiditätsfalle) besagt, dass ab einem MindestGeschäftsführung der beiden zins alle Wirkungen verpuffen, da das Geld nicht nachgefragt wird, weil die PrivatDr.-Ochel-Gesellschaften haushalte und Unternehmen Preissenkungen (Deflation) erwarten und sich daher mit Asset Management und Sales Ausgaben und mit der Kreditaufnahme zurückhalten, oder die Anlage Wertpapiere Management niedergelegt und Sparbücher bei Mini-Verzinsung sich nicht mehr lohnt, da die Zinsen Investitionsund für die Gesellschaften kosten, Transparenzrisiken und Flexibilitätsverluste nicht mehr lohnen. Und wenn Insolvenzanträge gestellt. billiges Geld nicht in den Wirtschaftskreiskauf eingebracht werden kann und die GeldGrund dafür sei in erster Li- schöpfung nicht stattfindet, hilft es niemandem. nie ein „inakzeptables“ Finanzierungskonzept, mit dem Dennoch startet das unseren positiven Ausblick ins kommende Jahr. Nullzinsen erder Mehrheitsgesellschafter möglichen den Banken hohe Risikomargen. Das ermöglicht dem US-Bürger, in seinem überfinanzierten Haus zu bleiben. Die Schuld verschwindet irgendwann im non Corestate auf den Liquidirecourse Topf des US-Bankensystems. Das System wird stabilisiert. Der Deutsche tätsengpass reagieren will. zahlt zwar brav seine Langfristzinsen weiter, das schadet aber auch nicht. ImmobiBeide Gesellschaften seien nicht überschuldet; es hande- lienaktien und sonstige Kreditprolongierer können aufatmen. Mein persönliches Proble sich um einen Liquiditäts- lem: Ich bin bis Herbst optimistisch gewesen, jetzt wird mein schlimmstes, unwahrengpass. Eine Finanzierungs- scheinliches Krisenszenario rechts überholt. Das verunsichert. lösung sei bislang nicht geFazit: Last but not least gewinnt bei unvermeidlicher Inflationsangst die Immobilie funden worden. wieder Bedeutung als einziger echter Inflationsschutz vor progressiver InflatiIMMoBIlIeNFoNDs I HGA/BAVARIA oFFICe HAMBURG

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on. Natürlich wird dadurch 2010 nicht das Jahr der Immobilie. Inflation kommt erst später. Im Moment gibt es mangels Nachfrage Deflationsgefahren speziell auch bei der Immobilie. Mittelfristig profitiert aber die Immobilie. Niedrigstzinsen ermöglichen wieder Zinsdifferenzgeschäfte auch bei höherem EK-Einsatz. Der Spieltrieb ist ungebrochen. Immobilienrenditen werden attraktiver. Immobilienfonds und sonstige Immobilienderivate werden wieder gezeichnet.

Unternehmensnews Hamburg: Union Investment plant für 30 Mio. Euro die Erweiterung des Wandsbek Quarree um 25% auf 40 000 qm Nutzfläche. München: Die Staatsanwaltschaft München hat Büroräume der Hypo Real Estate wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und Untreue sowie des Verdachts unrichtiger Darstellungen nach dem Aktiengesetz durchsucht. Bisher wurde umfangreiches Material sichergestellt.

2000 Jahre zurück: Schon zur Römerzeit kriselte es wegen Immobilien auf Pump – wieder Nichts Neues aus USA Maximilian Pisacane / mxp Hastig rannte Titus. Er hatte es eilig – und er schwitzte. Ob vor Anstrengung oder Aufregung, das war nicht zu erkennen. Doch zumindest ließen es sein sorgenvoller Blick und die unordentliche Toga erahnen. Da kreuzte Antonius seinen Weg. Wusste er vielleicht mehr? Schließlich hatte auch er Immobilien gekauft. Immobilien auf Pump in der Provinz „Asia“, die nun kaum noch was wert sein sollten. „Nein, ich weiß auch nichts. Lass uns zum Juno Tempel gehen, dort erfahren wir sicher mehr.“ So oder so ähnlich hat es sich wohl zugetragen. Und zwar nicht erst als kürzlich weltweit die Börsenkurse crashten und lt. FTD Teile Asiens vor dem Kollaps stehen, sondern damals – vor mehr als 2 000 Jahren nahe dem Tempel der Juno. Hier, auf dem Forum Romanum stand das, was man heute eine Börse nennen würde. Auch heute erinnert die New Yorker Börse mit ihrem Säuleneingang an einen antiken Tempel. Wir schreiben das Jahr 66 vor Christi. Rom hatte noch den Status einer Weltmacht. Und durchlebte eine von den Immobilienmärkten ausgehende Finanzkrise. Viele „Asia“-Investoren und -Immobilienbesitzer bangten um ihr Eigentum. Die meisten wa-

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ren einflussreiche Patrizier. „Seit dem 3. Jahrhundert war die römische Nobilität nicht mehr im Handel aktiv. Das führte dazu, dass sie mehr auf Landeigentum setzten“, sagt Burkhard Meißner, Professor und Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Meist wurden Hypotheken für den Erwerb aufgenommen: „Sich zu verschulden gehörte im antiken Rom fast zum guten Ton um ein politisches Amt zu erreichen“, weiß Meißner.

Unternehmens-News Dortmund: ZIAG Immobilien investiert 2,8 Mio. Euro in die Modernisierung für 3 500 qm Büro-, Praxis- und Serviceflächen in der Hansastraße 30. Kühlungsborn: TLG Immobilien investiert 3,5 Mio. Euro in ein neues Pflegeprojekt mit 3 000 qm BGF in der Neuen Reihe 19. Potsdam: TLG Immobilien will im Frühjahr 2009 mit dem Bau des 12,5 Mio. Euro teuren Seniorenwohnhauses "Havel-Palais" beginnen. Wiesbaden: Quantum Immobilien baut in der Schönberg-Siedlung im Stadtteil Kohlheck fünf Stadtvillen mit insgesamt 70 Mietwohnungen. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 15 Mio. €. Zürich: Drees & Sommer eröffnet im Januar 2009 den ersten Schweizer Drees & Sommer-Standort. Geschäftsführer werden Bernhard Unseld und Steffen Szeidl.

Und so musste sich selbst der Senat damit beschäftigen: In seiner Rede jammerte der Anwalt und Senator Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.): „Als sehr viele Leute große Vermögen in Asien verloren hatten, brach das Kreditgeschäft in Rom wegen der geminderten Zahlungsfähigkeit zusammen. Es ist nämlich unmöglich, dass viele Menschen Hab und Gut einbüßen, ohne noch mehr mit sich ins gleiche Unglück zu reißen. Unser Kreditwesen und der Finanzmarkt, welches in Rom, welches auf dem Forum seinen Mittelpunkt hat, sind mit dem Geldwesen in Asien eng verflochten. Jene Dinge dort in Asien können nicht kollabieren, ohne dass die hiesige Finanzwirtschaft von derselben Erschütterung erfasst wird und zusammenbricht.“ Alles hatte in Kleinasien, der heutigen Türkei, begonnen: Nach dem Tode des Königs Attalos III. fiel sein Reich Pergamon 133 v. Chr. an Rom. Es war ein reiches Land. Reich an Agrarerträgen und Bodenschätzen, wie beispielsweise Edelmetalle. Immerhin wurden laut antiker Quellen in der lydischen Hauptstadt Sardis die ersten Münzen geprägt – aus der Legierung Elektrum, welche aus Gold und Silber bestand. Die Römer, denen per Testament dieser Reichtum in den Schoß gefallen war, bauten in Kleinasien ihre Strukturen zur Herrschaft auf und nannten die Provinz fortan „Asia“. Viele reiche Patrizier, darunter nicht wenige Senatoren und Bankiers aus dem Ritterstand, fielen wie Heuschrecken – heute nennt man sie „Private Equity Fonds“ - über die Provinz her. Sie investierten in Land und bauten Villen und Latifundien (Landgüter) – meist durch Hypotheken finanziert. Die römischen Verwalter lockte vor allem der Reichtum. Besonders unbeliebt bei den Kleinasiaten waren die sogenannten Steuerpächter (publicani), die nicht selten Land und Leute auspressten um ihre Kredite bedienen zu können. Denn mit heutigen Finanzbeamten hatten sie wenig gemeinsam: Sie waren private Steuerunternehmer, die sich ihr Recht auf Steuererhebung vom Staat ersteigerten – meist auf Kredit. Auch sie waren Thema in Ciceros Rede vor dem Senat: „Was die Güter der vielen römischen Bürger betrifft; auf dieses müsst ihr eurer Weisheit entsprechend sorgfältig Rücksicht nehmen. Denn einerseits brachten die Steuerpächter, äußerst ehrenhaft und ruhmreiche Männer, ihre Investitionen und ihr Vermögen in jene Provinz, und deren Kapitalanlagen müssen euch um eurer selbst Willen am Herzen liegen.“

Für Rom bedeutete es eine Zeit des Wohlstands. Die ritterlichen Bankiers und Steuerpächter schlossen sich zu sogenannten „societas publica novum“ zusammen – laut Meißner „vergleichbar einer heutigen Genossenschaft oder Banken-Konsortium“. Dies diente der Risikostreuung und es gab sogar Anteilsscheine, „die beliehen oder weiterverkauft wurden“. Jedoch handelte es sich nicht um ein öffentliches Geschäft: „Hier zeigt sich das römische Patronage-System – die Bankiers handelten soweit Düsseldorf: Jones Lang wir wissen nur untereinander.“ Was die Risikostreuung und den Kredithandel LaSalle und Atisreal wurden angeht so seien die Strukturen laut Meißner durchaus mit heute vergleichbar – mit der Vermarktung des mit aller historischen Vorsicht. Dreischeibenhauses beauftragt. Und in jener prosperierenden Zeit schossen wahrscheinlich auch die SteuerpächterAnteile im Foyer des Juno Tempels in die Höhe. Doch nicht Bulle und Bär wachten über das Auf und Ab der Kurse. Wie damals üblich, stand der Handel unter göttlicher Aufsicht: Die Göttergattin Jupiters und damit Obergöttin Juno, war nicht nur die Schutzherrin der Ehe und Familie: Als ihr Wappentier, die Gans, die Bürger Roms vor angreifenden Feinden durch lautes Geschnatter warnten, schrieb man die Warnung Juno zu und gab ihr den Beinamen „Moneta“, die Warnerin. Fortan wachte sie über die nahe ihrem Tempel gelegene Münzstätte – daher auch das heutige Wort „Moneten“. Doch dann revoltierten 88 v. Chr. die Einheimischen der Provinz „Asia“. Mithridates, der König des Nachbarreiches Pontus im Kaukasus, hatte sie dazu angestachelt. „Die Region ’Asia’ war eine der wichtigsten Steuerprovinzen für Rom“, sagt der frühere Projektleiter des Forschungsprojekts Antike Kriegskosten an der Uni Mannheim

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26.05.2008 17:41:00 Uhr

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Friedrich Burrer: „Die Unabhängigkeitbestrebungen der kleinasiatischen Griechen brachte demnach erhebliche Steuereinbußen.“

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Dies führte zu den ersten zwei Mithridatischen Kriegen: In den Kriegsjahren starben wohl fast 100.000 römische Bürger. Und Rom musste sich aus der Provinz Asia zurückziehen. Infolge der Kriegswirren brach der dortige Handel ein und crashten auch die Immobilienpreise, der Wert der im Juno Tempel gehandelten SteuerpächterPapyrus (vielleicht auch Wachstafeln) schmolz dramatisch. Der heutige Dow Jones büßte binnen eines Jahres rund 40 Prozent ein – vielleicht hieß das archaische Börsenbarometer ja RomaX, aber das ist pure Spekulation. Wie hoch der prozentuale Verlust am antiken Finanzmarkt beim Juno Tempel war, ist auch nicht überliefert.

Bonn: Staatlicher Investmentfonds erwirbt die prominente Projektentwicklung 14 Ohne Internet und Handy dauerte es freilich länger, bis die Informationen zur Hauptstadt der damaligen Weltmacht eintrafen, für Kursstürze sorgten und die Politiker Cornhill für 140 Mio. Euro handelten. „Die Römer finanzierten – ähnlich wie die USA ihren Irak-Krieg – ihre von IVG. Feldzüge auf Pump, indem sie sich unter anderem bei den Bankiers aus dem Ritterstand Geld liehen. Das verschärfte das Hypotheken-Problem noch“, erklärt Burrer. Uppsala/Schweden: IVGFonds erwirbt ein 18 800 qm Erst 66 v. Chr., nach zwei verlorenen Kriegen gegen Mithridates, war der Preisverfall großes Fachmarktzentrum für so groß, dass Cicero seine flammende Senatsrede für den Heerzug des Gnaeus Pompeius Magnus hielt. Denn das Problem lösten die Römer mit Krieg. Pompeius, rd. 18 Mio. Euro von TK der spätere Mit-Konsul und Rivale Caesars, eroberte das Reich im 3. Mithridatischen Development. Krieg dann 63 v. Chr. zurück. Damals war noch der Krieg, nicht der Markt, Frankfurt: DIC Asset hat der Vater aller Dinge. im Rahmen mehrerer Trans- „Anders als heutzutage war in der Antike nicht eine Marktüberhitzung der Grund für aktionen ein Gesamtvolumen die Krisen, die Finanzmärkte brachen wegen der fehlenden politischen Stabilität zuvon 36 Mio. Euro für den sammen“, hebt Meißner den Unterschied hervor. Doch die Gefahr von Geschäften Verkauf von gewerblichen auf Pump kannten die alten Römer sehr wohl: Innerhalb von etwa 100 Jahren hat Immobilien umgesetzt. Ein Rom so vier Finanzkrisen er- und überlebt. Auch wenn historische Vergleiche imSB-Warenhaus im Umkreis mer etwas hinken mögen, so sehr überraschen doch die Parallelen zu Heute. von Paderborn kaufte ein Wie sagt doch so treffend der amerikanische Philosoph und Schriftsteller George institutioneller Investor, die Santayana (1863-1952): „Wer nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, der restlichen Immobilien - die ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.“ Pfleiderer-Hauptverwaltung in Neumarkt mit 9 500 qm sowie fünf kleinere Büroobjekte in Berlin - gingen an IPD Datenbank - Großbritanniens Gewerbeimmobilien-Crash Privatanleger. Die Transakti- auf Rekordkurs onen Pfleiderer und PaderWerner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief", born begleitete Brockhoff & Immobilienspezialist "Der Platow Brief" Partner; beim Verkauf in Berlin stand Engel & VölDer Gewerbeimmobilienmarkt in Großbritannien hat die erste Hürde auf dem Weg kers beratend zur Seite. zu einem Nachkriegs-Crashrekord schon genommen. Der IPD-Index für „Property Total Return“ (laufender Ertrag und Wertänderungseffekt) hat mit einem Absturz um Duisburg-Rheinhausen: minus 18,2% in den ersten 11 Monaten des Jahres den inflationsbereinigten IndexMinteq International und Crash von 1990 von damals -16,2% geschlagen. Allerdings liegt die absolute RekordFerrotron Technologies latte noch bei -29,4%, die in 1974 gemessen wurde. Diese Höchstleistung der Marktmieten rd. 3 000 qm Büro- u. volatilität wird wohl bestehen bleiben. Dafür sorgt schon der Basiseffekt. Dagegen Lagerfläche in einem Gewermuss der Eichstrich für den höchsten monatlichen Einbruch mit 5,7% neu angebracht bepark aus der BGV-Reihe werden. Damit könnte der Markt allerdings immer noch den größten Wertverlust über der Real I.S. über Germaeine mehrere Jahre dauernde Gesamtentwicklung anpeilen. In den letzten 16 MonanInvest Advisors. ten sind die capital values um -31,5% gefallen. Das kann sich im Vergleich mit den -27% zwischen November 1989 und Mai 1992 sehen lassen. Bei sektoraler Betrachtung meldet die IPD, dass Büros den Einzelhandel im Absturz jetzt überholt haben. "Der Immobilienbrief"-Fazit: Generelle Renditesteigerungen, die die fehlende Risikoabgeltung von Immobilienerträgen spiegeln, multiplizieren sich mit zyklisch bedingtem Preisverfall, Leerstandserhöhungen, Immobilienalterungseffekten mit genereller Nutzungseinschränkung und höheren Instandhaltungskosten sowie allgemeiner Mietverfall. Bei multiplikativer Verknüpfung der Einzelfaktoren können auch bei moderaten Einzelannahmen in Verbindung mit Einkauf in einem zyklischen Hoch und prozyklischem Mietvertragsauslauf Wertverluste von 50% oder mehr entstehen lassen. Wir hatten Ihnen schon 1994 in "Der Platow Brief" mit einem beruhigenden Blick im Vergleich zu deutschen Immobilien die Effekte aufgezeigt. In Deutschland sind tradi-

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tionell die Schwankungen geringer, da große Kapitalanleger wie Offene Fonds und andere Bewertungsvorgehensweisen für mehr Stabilität sorg(t)en. Inzwischen haben wir viel von den angelsächsischen Märkten in Bezug auf Bewertung und Transparenz „gelernt“. Auch die deutschen Märkte werden volatiler. Allerdings sehen auch wir keinen vergleichbaren Absturz. Aber auch in Deutschland sind die wichtigsten Nachfragergruppen ausgefallen. Wir zeigten Ihnen das vergangene Woche auf. Gleichzeitig verlagern antizyklische, eigenkapitalstarke Investoren Ihre Investments Deals Deals Deals nach London oder Paris, wo die höheren Marktschwankungen ein besseres Zyklenreiten ermöglichen. Das trifft natürlich gerade auch jungen Immobilienmärkte in Asien Düsseldorf: Interconsilium oder Osteuropa, bei denen Standort-, Wirtschafts- und Politikrisiken sowieso nicht in den zuletzt stark gestiegenen Multiplikatoren eingepreist waren. mietet rd. 750 qm Fläche im Sky Office von Orco Germany. Dresden: SRH HotelAkademie Dresden mietet 1 122 qm Bürofläche in der Georgenstr. 7 von einer Personengesellschaft über Dr. Lübke. Frankfurt: ReadSoft Lab SAP Solutions mietet für weitere 3 Jahre 850 qm Bürofläche im Objekt Colosseo von Hannover Leasing über DTZ.

IVG AG - Deutschlands Vorzeige Immobilien AG sieht Liquiditätsprobleme, Existenzsicherung im Vordergrund Werner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief", Immobilienspezialist "Der Platow Brief" IVG Immobilien AG Vorstandsvorsitzender Gerhard Niesslein setzt Prioritäten bei der Liquiditätssicherung. Das meldeten FTD und Immobilien Zeitung nach einer Analystenkonferenz. Die Pressepolitik der IVG, die Fachleute der Szene von den Analysten fernzuhalten, scheint sich fortzusetzen. Die Liquiditätsproblematik der IVG hatte der Markt schon länger kolportiert. Wir hatten schon berichtet, dass die Gerüchteküche auch vor den besten Namen der Szene nicht mehr Halt macht. Das gilt vor allem, da Einkaufs- und Finanzierungspolitik in voller Transparenz und auch noch frühzeitig angekündigt auf einen „lang anhaltenden

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Aufschwung“ in Deutschland setzten. IVG könnte sich jetzt als echter Sanierungsfall herausstellen; denn die IVG-Situation - und wohl auch die anderer Immo AG‘s - scheint schlimmer zu sein, als es sich Externe vorstellen und bei erwarteter, wenigstens normaler Managementqualität errechnen können.

IVG-Chef Gerhard Niesslein könnte allerdings über die zu erwartende Niedrigstzinspolitik das Glück des Tüchtigen ereilen.

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Die Aktienanalysten des Bankhauses Sal. Oppenheim, die mit rund 20% der größte Einzelaktionär der IVG sind, haben lt. IZ ein positives erstes Feedback auf die Pläne des neuen IVG-Chefs Niesslein gegeben. Der unmittelbare Fokus der IVG-Aktivitäten werde richtigerweise auf die Interessen der finanzierenden Banken ausgerichtet, heißt es in einem Research-Update. Die Sicherstellung der Liquidität des Konzerns werde sich vermutlich auch auf die Dividendenpolitik niederschlagen. Außerdem habe das Unternehmen damit begonnen, das Projektentwicklungsgeschäft auf mögliche Verkaufschancen für laufende Vorhaben zu überprüfen. Auch dies habe das Ziel, zusätzliche Liquidität zu schaffen. Oppenheim zufolge muss die IVG im Jahresverlauf 2009 Kredite im Volumen von 1 Mrd. Euro verlängern. Außerdem bestehe das Risiko, dass weitere Abwertungen zu einer Erhöhung der Beleihungsquote von aktuell ca. 70% führen. Im Aktienkurs ist das allerdings schon eingepreist. Der Wert der Aktie hat seit erstem Quartal 2007 über 90% an Wert verloren. Sofern man nicht von einem Totalverlust ausgeht, könnten sich langsam antizyklische Chancen ergeben.

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Obwohl erst 2009 die großen Steuerreformen anstehen, brachte der Fiskus auch in das fast vergangene Jahr viel Bewegung. Ein Rückblick. Erbschaftsteuerreform, Abgeltungsteuer, Jahressteuergesetz 2009, Konjunkturpaket oder Gesetz zum Bürokratieabbau sind einige der Neuerungen, die mit dem Zünden der Silvesterraketen an

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den Start gehen. Für die Beteiligungsbranche hat jedes dieser Gesetzespakete Relevanz und war deshalb bereits vorab in den Fokus gerückt. Alleine das Jahressteuergesetz bringt auf 200 Seiten für 38 Einzelgesetze ein ganzes Bündel an Änderungen.

Deals Deals Deals Hannover: Im 4. Quartal hat die Valad Property Group im Lilienthalcenter rd. 3 100 qm Büro- u. 3 400 qm Hallenflächen vermietet. Damit steht das Gewerbecenter kurz vor der Vollvermietung.

Dabei brauchen wir uns rückblickend gar nicht zu beklagen, denn pünktlich an Neujahr 2008 trat das Unternehmenssteuergesetz in Kraft und brachte für gewerbliche Fonds neue Bilanzregeln. Anschließend kam das Wagniskapitalgesetz, das aber bis heute in der Versenkung geblieben ist. Nicht zuletzt die Einführung der neuen bundeseinheitlichen Steuernummer ab August 2008 wird dafür sorgen, dass auch Fondsanleger effektiver durchleuchtet werden können. Grund genug also, das in ein paar Tagen zu Ende gehende Jahr noch einmal mit seinen erstaunlicherweise gar nicht so wenigen steuerlichen Höhen und nicht ausufernden Tiefen Revue passieren zu lassen. Das kann sich allerdings nur auf die wichtigsten Aspekte beschränken, sonst würde der Rückblick alleine schon für geschlossene Fonds zu einem kompakten Buch ohne Aussicht auf die Bestsellerlisten ausarten.

Der holprige Start ins Jahr: Der Jahreswechsel 2007/2008 brachte eine Fülle von Neuregelungen, die zugegebenermaßen aber wenig zu den jetzt unmittelbar ansteHanau: REIP Holding henden Reformen waren. Aber es war genug dabei, was Initiatoren und Besitzer von S.à.r.l., Luxemburg erwirbt geschlossenen Fonds interessierte. Erstmals griff die Reichensteuer von 45 Prozent 631 Wohnungen für über bei Einkommen aus gewerblichen Fonds. Die konnten auch gleich ein neues Angebot 12,5 Mio. Euro von Deutdes Fiskus nutzen, indem sie eine begünstigte Thesaurierungsbesteuerung für nicht sche Wohnen. Mit der entnommene Gewinne in Anspruch nehmen durften. Dann greift auf Antrag der jeweiTransaktion löst die Deutligen Anleger nur ein Steuertarif von pauschal 28,25 %. Ich hatte erwartet, dass einische Wohnen Gruppe ihren ge Initiatoren solche Angebote für ihre betuchte Klientel auflegen würden. Das war Wohnungsbestand am Stand- aber erstaunlicherweise nicht der Fall. Wenn es um moderate Tarife geht, wird eher ort Hanau auf. auf Zertifikate und Genussrechte und damit die Abgeltungsteuer gesetzt.

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Kaum beachtet wurde hingegen eine andere Änderung, wonach zum Inland auch der Deutschland zustehende Anteil am Festlandsockel gehört, soweit dort erneuerbare Energien (Windkraftwerke im Offshore-Bereich) erzeugt wird. Fonds mit dortigen Aktivitäten unterliegen der Einkommen-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Dafür wurde der Gestaltungsmissbrauch neu definiert, was heftige Definitionen auslöste. Der liegt vor, wenn eine unangemessene rechtliche Gestaltung gewählt wird, die etwa beim Fondsanleger zu einem gesetzlich nicht vorgesehenen Steuervorteil führt. Eine wahre Fundgrube für Finanzbeamte und Betriebsprüfer, Verluste nicht anzuerkennen.

Deals Deals Deals Maisons-Laffitte/Paris: LB Immo Invest erwirbt gemeinsam mit GLL Real Estate Partners eine Büroimmobilie für ca. 30 Mio. Euro. Das Gebäude geht in den GLL BVK Internationaler ImmobilienSpezialfonds über. Essen: Nach knapp zwei Monaten hat Hochtief sein Aktienrückkaufprogramm planmäßig abgeschlossen. Das Unternehmen erwarb 4,95% seiner Aktien, weitere 4,99% kaufte der Hochtief Pension Trust.

Das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 brachte neue Bilanzregeln mit wenig Durchschlagskraft. Grundsätzlich wirken die Änderungen auf die Gewinnermittlung gewerbliche Fonds. Vermögensverwaltende Gesellschaften wie etwa Immobilienoder Private Equity sowie Schiffs-Fonds wegen der besonderen Tonnagesteuer werden hiervon nicht tangiert. Die Gesellschaften werden sich in den bald anstehenden Jahresabschlussarbeiten damit beschäftigen müssen. Änderungen bei der AfA durch den Wegfall der degressiven Abschreibung sowie dem Sofortabzug der Kosten für viele geringwertige Wirtschaftsgüter bringt in der Investitionsphase weniger Betriebsausgaben. Durch Paragraf 15b sind solche Anfangsverluste aber weniger wichtig geworden, dafür fällt der spätere Gewinn geringer aus. Kein Grund zur Aufregung, wenn die Windkraftanlage 2008 nicht mehr so schnell abschreibbar ist. Da bleibt zumindest der Trost, dass die degressive AfA 2009 wiederkommt. Einschneidend war die neue Zinsschranke, indem Finanzierungsaufwand oberhalb einer Millionen Euro pro Jahr nicht mehr sofort voll absetzbar ist. Das entspricht in etwa einer Kreditsumme von 20 Mio. Euro, den die Fonds meist erreichen. Aufgrund der vielen Ausnahmeregeln müssen diese Schranke aber weder Windkraft- noch Policenfonds beachten. Die Aufregung zu Jahresbeginn hat sich also wieder gelegt. Die von den Fonds bezahlte Gewerbesteuer können die Beteiligten bei ihrer persönlichen Einkommensteuer abziehen. Das gelingt aber nur zum Teil, wenn der Hebesatz

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Deals Deals Deals Frankfurt: Anwaltssozietät Ashurst mietet 3 Etagen mit 4 500 qm Fläche im OpernTurm von Tishman Speyer über Nai apollo. Zuvor mietete die Excellent Business Center eine Etage mit 1 500 qm Fläche. Fleesensee: Lloyd Fonds erwirbt für einen in Kürze aufzulegenden Fonds das Iberotel Fleesensee für 17,58 Mio. Euro von der GBI Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen.

am Sitzort des Fonds hoch ist oder der Anleger nur ein geringes Gesamteinkommen aufweist. Bei der Kommunalabgabe kam es 2008 zu einigen Änderungen, die sich per Saldo eher entlastend für Fondsbesitzer auswirken. So sinkt die GewerbsteuerMesszahl von 5 auf 3,5 Prozent, was entsprechend weniger Abgaben bedeutet. Im Gegenzug darf die Gewerbesteuer nicht mehr als Betriebsausgabe abgesetzt werden, was den Fondsgewinn erhöht. Dafür dürfen die Anleger einen größeren Teil der Kommunalabgabe mit der Einkommensteuer verrechnen, der Faktor steigt von 1,8 auf 3,8. Ergebnis: 2:1 für Anleger. Eine grundsätzliche Systemumstellung sorgte aber auf Fondsebene für Neukalkulationen. Dem Gewinn für die Gewerbesteuer werden nicht mehr nur die Hälfte der Dauerschuldzinsen eines Jahres hinzugerechnet, sondern alle Zinsen sowie Finanzierungsanteile aus Mieten, Pachten oder Leasingraten zu 25 Prozent. Zwar gibt es hier einen Freibetrag von 100.000 Euro, den viele Fonds aber locker überspringen. Nachteile ergeben sich hier für solche Gesellschaften, die kaum langfristige Schulden aufweisen, sondern das Geschäft verstärkt über geleaste und gemietete Aktiva sowie Kurzfristschulden betreiben. Entlastet werden Fonds mit hoher Fremdfinanzierung. Das Warten auf die Erbschaftsteuerreform: Im Januar 2007 veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss, dass die moderate Bewertung vom Immobilien und Unternehmen gegen das Grundgesetz verstößt. Der Tenor tangierte alle Anleger, die geschlossene Fondsanteile verschenken wollen oder wegen der langen Laufzeit einen Erbfall nicht ausschließen können. Denn egal ob Schiffe, Bürohäuser, gebrauchte Policen oder Windpark: Die geänderte Bewertung wird nach oben schnellen. Aber es dauerte endlos, bis im November 2008 endlich der Sack zugemacht wurde. Und siehe da, für geschlossene Fondspräsente ist das Endergebnis gar nicht so übel. Der Transfer von gewerblichen Fonds kann ab 2009 sogar komplett steuerfrei bleiben, wenn der Nachfolger die Anteile noch 7 Jahre hält und der Fonds bis dahin weder liquidiert wird noch zu üppige Einlagen zurückzahlt. Denn 85% vom Betriebs-

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vermögen bleibt unabhängig vom Verwandtschaftsgrad steuerfrei und für den Rest gibt es eine Freigrenze von 150.000 Euro. Folglich bleiben 1 Mio. Euro steuerfrei.

Deals Deals Deals Würselen/Aachen: Deutsche ImmobilienfondsVerwaltungs-KG Anlagefonds GC Broichweiden verlängert bestehenden Mietvertrag mit toom-Markt am Aachener Kreuz über SKIM.

Bei Immobilienfonds fällt das Ergebnis nicht ganz so gut aus. Hier können sich die Erben und Beschenkten aber immerhin über höhere persönliche Freibeträge freuen. Leider gilt das nur für Ehe- und eingetragenen Lebenspartner sowie Kinder und Enkel. Der Rest der Familie zahlt drauf. Vermögensverwaltende Leasing-, Genussscheine-, Zertifikate- und Private Equity Fonds kommen künftig durch höhere Freibeträge und sinkende Tarife besser weg - zumindest bei naher Verwandtschaft. Ich meine dennoch, die Erbschaftsteuerreform ist deutlich besser als ihr Ruf. Was soll der Gesetzgeber denn machen, wenn das Verfassungsgericht eine generelle Bewertung auf Marktniveau fordert? Übrigens: Auf Geheiß des Europäischen Gerichtshofs genießen jetzt Fonds aus anderen EU-Ländern dieselben Privilegien wie heimische Beteiligungen und das schon vor 2009.

Die Abgeltungsteuer steht vor der Tür: Neue Steuerspielregeln wirbeln das Gefüge zwischen Aktien, Investmentfonds, Zertifikaten, Zinstiteln und Lebensversicherungen Frankfurt: Zahnarzt Dr. in ein paar Tagen kräftig durcheinander. Die Abgeltungsteuer tangiert die BeteiliFischer Brocks mietet ca. gungsbranche aber kaum, sie kann die derzeitigen Renditeprognosen unverändert 240 qm Praxisfläche an der anwenden und auf Gelder anderer Anlageklassen hoffen. Für Private Equity sieht das Hauptwache 7 von Allianz anders aus. Ohne neue Konzepte gehen die Beteiligungen nicht mehr so flüssig an Immobilien. Engel & VölMann oder Frau, das ist angesichts der Finanzkrise schon schwer genug. Hinzu kers war für den Mieter und kommt nun auch noch, dass das Nachsteuerergebnis deutlich einbricht. Ab 2009 Cushman & Wakefield für müssen Anleger die von Private Equity Fonds kassierten Dividenden und den späteden Vermieter beratend tätig. rer Verkauf oder Börsengang der jungen Unternehmen voll versteuern, ein Viertel der Erträge wandert an den Fiskus. Den Bestandschutz vor der Kursgewinnbeteuerung wollten einige findige Initiatoren ausnutzen, indem sie indirekt über Zertifikate und

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MIt AlteN WerteN erFolGreIcH IN DIe ZukuNFt Zu den Gewinnern der turbulenten Kapitalmarktentwicklung gehören Sachwerte wie Immobilien. Vor allem Luxemburg hat sich als relativ krisenresistent erwiesen und weist mit 2,2 Prozent die niedrigste Leerstandsquote aller EU-Länder auf. Auch die neueste Büro-Renditeuhr von JLL bewertet

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ähnliche Schuldverschreibungen auf Infrastruktur, junge Unternehmen oder Lebensversicherungen setzen wollten. Diese Idee ist zwar nicht in den Schubladen verschwunden, kostet aber Steuern. Denn die Übergangsregel für bis Silvester 2008 gekaufte Wertpapiere im Rahmen der Abgeltungsteuer gilt nicht für Zertifikate. Der moderate Abgeltungssatz für Spitzenverdiener ist aber gleichzeitig der Grund, warum Zertifikate oder die ähnlichen Genuss-Scheine weiterhin im Angebot sind.

Deals Deals Deals REITS - Erinnern Sie sich überhaupt noch? Zwei Gesetze wurden mit großem Getöse eingeführt und Ende 2008 redet kein Mensch mehr darüber. Zum Beispiel die REITs, die über das Gesetz zur Schaffung deutscher Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen jetzt auch in Deutschland steuerfrei wirtschaften können. Zwei mickrige Immobilien-AG notieren an der Börse - von wegen eine echte Konkurrenz für Immobilienfonds. Denn REITs müssen ihre Jahresüberschüsse anschließend zu 90 Prozent an die Aktionäre steuerpflichtig ausschütten, mindestens drei Viertel ihres Vermögens in Immobilien anlegen und 75 Prozent ihrer Umsätze aus Vermietung und Hausverkäufen erzielen. Dieses Privileg der Steuerfreiheit haben geschlossene Immobilienfonds schon lange, ohne das sich die Fondsmanager an solche engen Verwaltungsgrundsätze halten müssen. Auch sonst punkten die nicht börsennotierten Fondsgesellschaften für ihre Besitzer, sodass Initiatoren geschlossener Immobilienfonds gelassen geblieben sind. Während die Emission neuer Fonds eher wegen der Finanzkrise stottert, liegt das bei den REITs auch an der Grundkonstruktion.

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Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften dürfen jetzt steuergünstig in junge Unternehmen investieren. Das Angebot wird kaum Anleger anlocken, hatte ich bei der Gesetzeseinführung prognostiziert. Bislang lässt sich das noch gar nicht beurteilen, denn kein Initiator hat sich bislang für diesen Weg anstelle der Private Equity Fonds entschieden. Die neuen Wagnisfonds dürfen nämlich noch längst nicht alles und müssen sich auch noch von der BaFin genehmigen lassen. Und diese ganzen Formalien müssen nur für ein paar lausige Steuervorteile eingehalten werden, die ohnehin auch für Private Equity Fonds gelten.

Hannover: Betreiber des Leihhauses Hannovera erwirbt Geschäftshaus mit ca. 1 700 qm Nutzfläche in der Karmarschstraße 41 von einer privaten Grundstücksgesellschaft über Kemper's JLL.

Und was war sonst noch? Eine ganze Menge, das kann ich an dieser Stelle gar nicht alles aufzählen. Aber das Wesentliche an Erlassen und Urteilen soll nicht fehlen. So etwa zu Auslandsfonds. Die dort erzielten Erträge mit geschlossenen Fonds bleiben gemäß dem jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen in Deutschland weiterhin

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steuerfrei und ab 2008 gibt es keinen Progressionsvorbehalt mehr. Die Erträge aus den EU-Ländern fallen beim heimischen Fiskus völlig unter den Tisch und erhöhen nicht mehr den Steuersatz für das sonstige Anlegereinkommen. Damit kann es etwa bei britischen Fonds aufgrund hoher Freibeträge endlich zu blütenweißen Bruttoeinkünften kommen. Leider gilt diese Verbesserung nicht für Drittländer wie die USA, Kanada und die Regionen Australien und Asien. Ansonsten löst die Beteiligung an einem geschlossenen Auslandsfonds keine deutsche Steuer und oftmals überhaupt keine Abgaben mehr aus.

Die Finanzverwaltung führte ab August 2008 eine neue bundeseinheitliche Ordnungskennzahl ein, was Kontrollen diesseits und jenseits der Grenze deutlich einfacher macht. Federführend ist hierbei das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn, das die neue Steuernummer als die führende Kontrollbehörde einspeisen und nutzen kann. Das passt besonders gut, denn die dort angesiedelte Informationszentrale für steuerliche Auslandsbeziehungen IZA erhält Daten über Fondsbeteiligungen im Ausland. Darauf können auch die Finanzämter zugreifen. Die interessiert in erster Linie meist, woher die Einlagen nebst Agio stammen, wohin die steuerfreien AusschüttunFrankfurt: Weinhaus Horn gen fließen und was mit einem Verkaufserlös geschieht. Bislang war die Recherche mietet 107 qm Fläche im noch etwa schwierig. Künftig hat jeder Fondsanleger ab dem Säuglingsalter ein bunGebäudeensemble Die Welle deseinheitliches Steuerkennzeichen. Damit lässt sich prima bis ins hohe Alter abspeiüber Argoneo Real Estate. chern, was der so ein Leben lang mit seinen Geldern im Ausland treibt. Hannover: Deutsches Finanzinstitut mietet 1 400 qm Bürofläche in der Hildesheimer Str. 6 von der Apothekerversorgung Niedersachen über Engel & Völkers.

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Mit Einführung der Abgeltungsteuer verlängert sich die Spekulationsfrist für verleaste Flugzeuge, Container und sonstige bewegliche Gegenstände von zwölf Monaten auf zehn Jahre. Diese Änderung hat zwar nichts mit dem neuen Pauschaltarif zu tun, war aber im gleichen Gesetzespaket enthalten. Diese Verschärfung betrifft in erster Linie die Vermietung beweglicher Gebrauchsgüter im Rahmen einer Vermögensverwaltung. Damit kommen also die Leasingfonds in den Genuss, ihren Anlegern steuerpflichtige Gewinnrealisierungen zuweisen zu müssen, wenn sie den Zehnjahreszeit-

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raum nicht aussitzen wollen oder können. Was bei Flugzeugen und Lokomotiven noch machbar ist, gelingt bei Containern eher selten. Die fallen oft schon nach rund sechs Jahren aus der verstärkten Nachfrage von Schiffs- oder anderen Transportunternehmen heraus und müssen dann eher nach kaufwilligen Abnehmern Ausschau halten. Damit sinkt die Nettorendite deutlich, da die Fondsinitiatoren vor allem mit den Schlussgewinnen aus dem Verkauf kalkulieren. Im Fall der VIP Medienfonds hob der Bundesfinanzhof jetzt zwei Entscheidungen des Finanzgerichts München auf und verwies die Verfahren erst einmal wieder zurück an die Vorinstanz. Diese Beschlüsse (Az. IV B 126/07 und 127/07) sind für TauLeipzig: Finanz Informatik sende von Filmfonds-Anlegern bedeutsam, von denen die Finanzämter die zuvor gemietet rd. 650 qm Bürofläche währte Steuerersparnis zurückfordern. Der Ausgang des Verfahrens ist weiterhin vollund Versicherungsforen kommen offen. Denn jetzt ist erst einmal zu prüfen, ob die Fonds ihre Bilanzen vielLeipzig-Gesellschaft mietet leicht doch korrekt erstellt haben und die Sparer ihre Verluste behalten dürfen. Das rd. 1 000 qm Fläche im hängt entscheidend davon ab, ob die VIP-Gesellschaften Verträge tatsächlich oder Brockhaus-Zentrum in der nur zum Schein abgeschlossen hatten. Salomonstr. 17-21/Querstr. 14-16 von DB Immobilien- Ach ja, Windkraftfonds zahlen ab 2009 mehr Gewerbesteuer. Denn auch die Standfonds 4 Wieland über Atis- ortgemeinde bekommt ihren Teil ab. Bislang zahlte es sich aus, den Fondssitz in einer Kommune mit geringem Hebesatz zu wählen. Das reduziert die Abgabe ab 2009 real. nur noch teilweise. Nürnberg: HypothekenUnd zum Schluss noch der Hinweis, dass der ehemalige Fallenstellerparagraf 2b bank mietet letzte freie Flä- nicht mehr zu beachten ist, wenn dies in der Praxis überhaupt jemand gemacht hat. chen im Gebäude der Diako- Denn der Bundesfinanzhof hält die Vorschrift für verfassungswidrig. nie Neuendettelsau in der Wallensteinstraße 61-63 über Und was kommt? Es was mal wieder ein bewegtes Jahr, das wundert kaum jemanden. Das geht jetzt zu Ende und das nächste kommt. Die den Spielregeln der AbgelKüspert & Küspert. tung- und Erbschaftsteuer kommen und werden die Steuerregeln für geschlossene Fonds erst einmal in den Hintergrund drängen. Über allem schwebt zumindest noch Rödermark: Produktionsunfür einige Monate die Finanzkrise und die wohl für 2009 anstehende Rezession mit ternehmen mietet 5 500 qm mehr Arbeitslosen, geringen Rohstoffpreisen und Mini-Zinsen. Lager- Produktions- u. Büro-

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fläche in der Paul-EhrlichStr. 3-5 von einem Privatinvestor über Nai apollo und Cushman & Wakefield.

Castrop-Rauxel: BackWerk mietet 110 qm Fläche im ehemaligen Hertie-Haus an der Münsterstraße 5 über Comfort.

Wenn das mal irgendwann vom Tisch ist und die Wirtschaft wieder anspringt, werden viele Anleger entdecken, dass es ab 2009 keine Geldanlage mehr in Deutschland gibt, bei der es so wenig Steuerlast wie bei Schiffsfonds gibt, indem sich die Forderungen des Fiskus weiterhin locker aus der Portokasse bezahlen lassen. Also muss die Fondsgesellschaft nur ordentliche Gewinne erwirtschaften, damit es auch mit der Rendite stimmt. Daran hapert es derzeit. Wer es ansonsten steuerfrei liebt, sollte seine Gelder in EU-Fonds so investieren, dass die jährlichen Erträge unter den dortigen Freibeträgen bleiben. Dann fällt die Steuerlast sogar noch geringer als bei Schiffen aus. Sie beträgt nämlich Null.

Und noch zwei gute Neujahrsbotschaften zum Schluss: Großbritannien erhöht den Steuerfreibetrag für ausländische Anleger ab 2009 um 440 auf 6.475 britische Bad Überkingen: Riag Real Pfund Das sind umgerechnet rund 7.700 Euro. Besitzer von geschlossenen USInvestitions GmbH aus Bad Immobilienfonds können nach einer aktuellen Anpassung für 2009 einen um 150 auf Honnef übernimmt das seit 3650 Dollar erhöhten Freibetrag nutzen. Auch Deutschland hat noch etwas zu bieten. 17 Jahren familiengeführte Fondsanleger erhalten für ihre Sprösslinge ab 2009 mehr Kindergeld. Alten- und Pflegeheim „An Mühlbach“ mit 100 Pflege- Und noch was Negatives: 2009 läuft das Doppelbesteuerungsabkommen mit den plätzen und 75 Angestellten. Vereinigten Arabischen Emiraten aus. Das bedeutet für Beteiligte, dass die Einkünfte beim heimischen Finanzamt so wie ein heimischer Fonds besteuert, mit der individuellen Progression des Fondssparers. Das kann die Rendite deutlich mindern.

Geschlossene Fonds - Waldfonds der neue Stern am Fondshimmel - Schiffe verlieren deutlich an Fahrt Markus Gotzi, Chefredakteur „Der Fondsbrief“ „Finanzkrise“ – Wort des Jahres 2008. Damit ist alles gesagt. Zwar waren auch die Vorjahre häufig durch Worte mit negativem Klang geprägt: „Klimakatastrophe“ 2007, „Hartz IV“ 2004, aber immerhin waren auch so nette Sachen wie „Fanmeile“ (2006) dabei. Nun also „Finanzkrise“, nicht Subprime-Krise, nicht Kreditkrise, nicht Bankenkrise. Die Chancen stehen gut, dass „Weltwirtschaftskrise“ das Wort des Jahres 2009 werden wird. Derzeit ist nicht abzusehen, welcher Begriff präsenter sein könnte. Vielleicht noch „Hoffenheim“. Mal abwarten, wie die Bundesliga-Rückrunde verläuft.

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Immobilienfonds 2008 war Schluss mit Blind-Pool-Fonds, zumindest so gut wie. Vor allem die AsienFonds mit unbestimmten Investitionen waren nur sehr schwer an den Kunden zu bringen. Alles schrie nach Core-Fonds: Top-Objekte in besten Lagen, langfristig an finanzstarke Adressen vermietet. Wobei Banken als Mieter seit der Lehman-Pleite erklärungsbedürftig geworden sind.

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Doch obwohl die Preise weltweit angeblich sinken sollten, waren Core-Objekte kaum zu bekommen. Handel fand und findet kaum statt. Wer nicht unbedingt verkaufen muss, behält in diesen Zeiten seine immobilen Schmuckstücke. Transaktionen verBonn: Süddeutsche Gesellzeichnete der Markt bei Immobilien der Kategorien B und C. Geschlossene Fonds schaft erwirbt für einen gesollten als Käufer dafür allerdings nicht in Frage kommen. Bei solchen Gebäuden schlossenen Fonds ein rd. sollte in der Regel nach zehn Jahren kein Verkaufserlös prognostiziert werden, son12 500 qm Mietfläche umfasdern der Abriss. senden Gewerbepark von Und 2009? Worauf sollten Initiatoren und Anleger setzen? Deutschland-Fonds dürfPrivat über Engel Canessa. ten wieder groß in Mode kommen. Zumindest ist nahezu jeder Anbieter auf der Suche nach geeigneten Immobilien. Dabei würden sogar Ausschüttungen von fünf ProZürich: Goldstreet erwirbt ein rd. 600 qm großes Mehr- zent genügen, heißt es. Vielleicht sollten alle Beteiligten aber lieber noch einige Monate warten. Im kommenden Jahr dürften auch die Preise von Top-Objekten sinken familienhaus in der Zurlindenstr. 3 von einer Privatper- und attraktivere Renditen ermöglichen. Damit rechnen jedenfalls Immobilienberater wie Jones Lang LaSalle. son über Engel & Völkers. Darmstadt: Strauss Innovation mietet ca. 610 qm Verkaufsfläche in der Elisabethenstraße 10 über Kemper’s JLL.

Eine Alternative sind Handelsfonds. Sie halten die Immobilien nicht jahrelang im Bestand, sondern verkaufen sie nach kurzer Zeit mit Gewinn wieder. Nicht jeder kann hier Erfolge vermelden. Während Fairvesta offensichtlich gute Geschäfte macht und hohe Renditen verkündet, haben Anleger von Realkontor mehr als die Hälfte ihres Einsatzes verloren. Warum das Magazin „INVESTMENT“ den Realkontor Sachwertfonds dennoch als besten deutschen Immobilienfonds 2008 ausgezeichnet hat, wissen die Götter.

Essen: E.ON IS mietet 1 800 qm Bürofläche an der Krupp- Großbritannien? Immerhin sind auf der Insel die Preise tatsächlich auch für gute Immobilien bereits gesunken. Und zwar um bis zu 30 Prozent. Doch nach Ansicht von straße 74 von der GbR Kruppstr. 74 über Cubion. Experten ist die Talfahrt noch lange nicht zu Ende. Der Immobilien-Verband Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) rechnet damit, dass Gewerbeimmobilien in England weitere 25 Prozent billiger werden. Also gilt auch hier offensichtlich: Lieber Frankfurt: MasterCard Europe mietet ca. 1 650 qm noch ein bisschen warten. Bürofläche in der UnterMancher Initiator hält in den USA bereits wieder die Augen auf. 2008 ist hier, bis auf schweinstiege 2-14 von wenige Ausnahmen, kaum etwas passiert. Nennenswerten Umsatz machten JaDeutsche Land über GVA mestown mit einem Projektentwicklungsfonds und US Treuhand. Anleger finanzierArthur Rubinstein Immoten hier den Umbau eines Hotels in Chicago und aktuell die Errichtung von Luxusbilienberatung und JLL. Appartements mit Blick auf Manhattan. Dabei stellen Investoren eine Art MezzanineFinanzierung zur Verfügung. Fonds mit ausgeprägtem Sicherheitskonzept. Düsseldorf: Universal McCann mietet ca. 335 qm Bü- BVT setzt derzeit mit seinem US-Fonds auf Einzelhandel im Schatten der Wal-Martrofläche in der Vagedesstras- Supermärkte, und Deutsche Structured Finance sammelt Kapital für einen Wohnungs-Fonds ein. The Simpson Organization (TSO) nutzt seine Kontakte und Exse 19/Rochusstrasse 45-47 über GVA Arthur Rubinstein pertise vor allem im Südosten der USA und kauft für seinen aktuell dritten Fonds Gewerbeobjekte im Südosten der USA ein. Sonst ist nicht viel mit USA. Doch dieser Immobilienberatung. Markt wird 2009 wieder verstärkt beackert. Da bin ich mir sicher. Wiesbaden: Telefónica O2 mietet langfristig rd. 260 qm Fläche in der Kirchgasse 21 über stores and concepts in Kooperation mit Lührmann. Hamburg: Dat Backhus mietet ca. 113 qm Ladenfläche in der Johannisstr. 19 über Colliers Grossmann & Berger.

Waldfonds Pflanzen, durchforsten, düngen und hegen sind Voraussetzungen für den Erfolg des Trend-Produktes 2008. Zahlreiche Initiatoren kamen mit Waldfonds auf den Markt, und auffällig dabei ist, dass sich die einzelnen Produkte teilweise deutlich voneinander unterscheiden. So investieren Zeichner mit Jamestown und KGAL zwar im Südosten der USA. Doch während Jamestown die in Frage kommenden Flächen selber auswählt, verlässt sich KGAL auf die Expertise der Campbell Group, eines erfahrenen Forst-Verwalters. Deutsche Fonds Holding und Wells Germany wiederum haben ein Modell konzipiert, das sich an einem amerikanischen Wald-REIT beteiligt. Nordcapital bleibt in Europa und beutet die naturbelassenen Waldgebiete Rumäniens aus. Ideenkapital

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Deals Deals Deals Bonn: Textilfilialist Marc OPolo mietet einen 330 qm großen Flagship Store in der Straße Dreieck 12-14 von einer Privateigentümerin über Limbach Immobilien. Düsseldorf: Privatinvestor erwirbt ein Bürogebäude mit ca. 5 000 qm Mietfläche in Heerdt von Trvglife über GermanInvest Property Advisors. London: Aachener Grundvermögen Kapitalanlagegesellschaft erwirbt High Street-Portfolio für einen mittleren zweistelligen Millionenbereich von der Treveria Group. Frankfurt: Grainger erwirbt 50% an der Gebau Vermögen. München: Carfax Europe mietet großzügige Loftfläche nahe Theresienwiese über Am Objekt Immobilien. Coburg: Münchner Privatinvestor erwirbt Geschäftshaus in der Spitalgasse 19 von LWave Grundstücksverwaltungsgesellschaft 11 über Comfort.

plant einen Waldfonds mit Eukalyptus-Plantagen in Australien. Der Ertrag stammt nicht aus Hustenbonbons, sondern aus der Papier-Verwertung. Japan importiert das Holz und macht viele weiße Seiten daraus. Mit Global Woods investieren Anleger in Südamerika und Uganda. Delbrück Bethmann Maffei bietet sein Investment in Teakholz aus Costa Rica nur einem ausgewählten Kundenkreis als Private Placement an. In einer Feri-Umfrage haben Fondsinitiatoren und Vertriebe kürzlich Waldfonds äußerst positiv eingeschätzt. Gut denkbar also, dass die Zahl der Anbieter 2009 steigen wird. Davon gehe ich zumindest aus.

Schiffe Zählen Wald- und Forstinvestments noch zu den Gewinnern des umsatzschwachen Jahres 2008, muss die Branche der Schiffsfonds-Initiatoren mit erheblichen Problemen kämpfen. Die Einnahmemöglichkeiten von Massengutfrachtern sind innerhalb des Jahres abgestürzt wie die Kurse mancher Immobilien- oder Emissionshaus-AGs. Der Baltic Dry Index reduzierte sich auf sieben Prozent seines Jahres-Höchststandes. Wann er sich erholt, ist fraglich. Denn in Chinas Wirtschaft ist die Luft derzeit ebenso raus wie in den Konjunkturen der westlichen Industriestaaten. Und gerade das Riesenreich im Osten mit seinem vorolympischen, gewaltigen Rohstoff-Hunger war der entscheidende Antrieb des internationalen Welthandels mit Erzen, Kohle und Stahl. Ähnlich wie bei den Bulkern verfielen die Charterraten bei Containerschiffen. Schlechte Karten für Anleger von Schiffsfonds, die in diesen Tagen eine Anschluss-Charter suchen. Mit den prognostizierten Einnahmen hat die Realität nichts mehr gemein. Deutlich im Vorteil sind Zeichner von entschuldeten Schiffsfonds. Weil sie außer den Betriebskosten keine Ausgaben zu decken haben, können sie Budget-Charterraten akzeptieren oder auch mal einige Monate lang aussetzen. Wer dagegen Zinsen und Tilgung bezahlen muss, sucht derzeit verzweifelt nach Lösungen. Positiv ist, dass als Reaktion auf den Ratenverfall längst nicht alle in den Orderbüchern verzeichneten Schiffe auch tatsächlich gebaut werden. So stellt sich immerhin das Problem der Überbauung nicht in dem zunächst befürchteten Ausmaß.

Flieger Flugzeuge waren die Abheber im ersten Halbjahr 2008. Ein Grund dafür war vor allem der Tanz um den Riesenflieger Airbus A380. Plane-Spotter sicherten sich in aller Herrgottsfrühe die besten Plätze, um die Maschine im Anflug auf den Airport Heathrow bei London zu fotografieren. Kein Wunder, dass sich die Anleger der ersten von Dr. Peters vertriebenen Airbus-Fonds in Wartelisten eintragen mussten. Von dem Hype profitierten auch die Initiatoren anderer Flieger-Fonds. Doch bis zum Sommer 2008 änderte sich das. Öl und Benzin wurden immer teurer. Das erfuhren potenzielle Investoren nicht nur aus ihrer Tageszeitung, sondern bekamen es bei jedem Tank-Stopp direkt zu spüren. Manchem verging das Interesse an den Fliegern, zumal manche Airlines öffentlich über das teure Kerosin und die Auswirkungen auf ihren Profit jammerten. Inzwischen sind Öl und Benzin so billig wie seit vier Jahren nicht mehr. Jetzt allerdings fürchten Anleger, dass die Wirtschaftskrise sich auch bei den Fluglinien bemerkbar macht. Das wird sie bestimmt auch tun, entscheidend ist jedoch, wie sich die Passagierzahlen mittelfristig entwickeln. Und hier scheint es kein Weg zurück zu geben. Die Globalisierung wird sich fortsetzen, vielleicht unterbrochen durch die aktuelle Krise, aber nicht grundlegend gestoppt. Maßgeblich sind auch bei Flugzeug-Fonds hier die Partner. Können Initiator und Leasingnehmer ein Tal durchschreiten, ohne auf der Strecke zu bleiben? Das ist für den Investitionserfolg ebenso entscheidend wie die Auswahl des Fliegers. Und natürlich eine zurückhaltende Prospektierung, die nicht jede Stellschraube bis zum Anschlag dreht. Aber das gilt für jeden geschlossenen Fonds.

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5 Thesen zum Hotelmarkt – Auswirkungen der Rezession Martina Fidlschuster, geschäftsführende Gesellschafterin HOTOUR Unternehmensberatung für Hotellerie und Touristik GmbH, Frankfurt am Main

Deals Deals Deals Freiburg: Privater Investor erwirbt ein Wohn- u. Geschäftshaus mit 602 qm Nutzfläche in der Löwenstr. 4 von Gerhard Kaupp über Engel & Völkers.

Die Hotellerie gilt gemeinhin als konjunkturreagibel - eine Eigenschaft, die sich bei Berg- und Talfahrten unterschiedlich bemerkbar macht. Während in Phasen des wirtschaftlichen Aufschwungs Hoteliers erst mit deutlicher Verzögerung vom Aufwind profitieren, bekommen sie den Abschwung meist umso schneller zu spüren. Erfahrungsgemäß zählen Hotels zu den ersten Branchen, die von den Auswirkungen einer negativen Konjunkturentwicklung unmittelbar betroffen sind. Soweit die allgemeinen Kausalzusammenhänge. Doch wie steht es um den Hotelmarkt Deutschland?

Unbestritten ist, dass die Hotellerie in den letzten Jahren an vielen Standorten von einem gestiegenen Übernachtungsaufkommen profitieren konnte. Zum einen war diese Entwicklung auf ein zunehmendes Volumen an Geschäftsreisen, Kongressen, Tagungen und Events zurückzuführen. Zum anderen zeigte auch der Trend der Deutschen zu Last-Minute-Kurzurlaubsreisen innerhalb Deutschlands entsprechend WirFrankfurt: Augenland Ärz- kung. Und genau darin liegt die Crux des Hotelmarktes, den es so, nämlich als ein te-Service Betrieb mietet ca. einheitliches Segment, gar nicht gibt. Denn so unterschiedlich die Aufenthaltsmotive 700 qm Bürofläche in der der Hotelgäste sind, so differenziert stellt sich auch das Übernachtungsangebot dar. Kaiserstrasse 1 über GVA Die Hotelbranche ist also weit weniger homogen, als der erste Eindruck vermuten Arthur Rubinstein Immolässt. Eine Rezession wird daher auch zu unterschiedlichen Effekten führen. bilienberatung. Hotel ist nicht gleich Hotel. Wichtig ist, nicht nur zwischen Stadt- und Ferienhotels zu unterscheiden, sondern auch zwischen unterschiedlichen Geschäftsmodellen. So gibt Frankfurt: Vereinigung Cockpit mietet ca. 1 050 qm es einerseits standortabhängige Hotels, deren Erfolg mit der Entwicklung des Reiseverkehrs am Ort oder der Entwicklung der lokalen Unternehmen einhergeht. AndererBürofläche in der Unterseits existieren konzeptabhängige Hotels, deren Erfolg – mehr oder weniger abgekopschweinstiege 2-14 über pelt vom Standort – aus dem Hotelangebot selbst kommt. Bestes Beispiel: WellnessGVA Arthur Rubinstein hotels oder Seminarhotels, die oft jenseits der Hauptverkehrswege liegen. Immobilienberatung. Nachfolgend fünf Thesen, wie sich die derzeitige Entwicklung auf die Hotelbranche Hamburg: McCannauswirken wird. Erickson verlängert MietverThese 1 - Hotels in international vernetzten Großstädten werden stärker betroftrag über ca. 1 535 qm Fläfen sein als Häuser in Kleinstädten: Für Hotels gilt das Gleiche wie für Büroimmobiche am Neuen Wall 41 über lien: Die Volatilität ist in Städten wie Aachen oder Münster geringer als in Frankfurt, GVA Arthur Rubinstein München oder Berlin. Das ließ sich schon in den beiden vergangenen Rezessionen Immobilienberatung. 1993 und 2001 sehr gut beobachten und kann deshalb auch für den aktuellen Abschwung so angenommen werden. Warum? Die Hoteliers in den Metropolen und MetHamburg: M.M.Warburg ropolregionen waren die Gewinner des letzten Aufschwungs. Eine Vielzahl internatioerwirbt 25,05% der Schwänaler Geschäftsleute, Mitarbeiter großer Konzerne sowie hohe Wachstumsraten bei bischen Bank von der HyStädtereisen waren die Einflussfaktoren, die die positive Entwicklung maßgeblich forpoVereinsbank. Die weiteren Anteile an dem Bankhaus ciert haben. In wirtschaftlich schwachen Zeiten fehlen diese Kundengruppen meist befinden sich überwiegend in schnell. Ebenso nimmt die Anzahl an (internationalen) Kongressen und Tagungen ab, weil sich nicht mehr ausreichend Teilnehmer finden oder Unternehmen Zeichen setFamilienbesitz. zen wollen. Hotels in großen Städten bekommen daher die Auswirkungen einer rezessiven Phase stärker zu spüren. Frankfurt: MFW Unternehmens- und BetriebsbeThese 2 - Internationale Marken sind stärker betroffen als kleine Ketten oder priratung mietet rd. 860 qm vat geführte Hotels: Große, international agierende Wirtschaftsunternehmen reagieBürofläche im Deutschherren meistens sehr zügig auf konjunkturelle Schwankungen. Die eingeleiteten Sparrenviertel von Westfonds 6 maßnahmen machen sich daher in erster Linie bei internationalen Hotelketten bePalazzo Michelangelo über merkbar. Vor allem amerikanische Ketten, die traditionell viele Amerikaner zu ihren Knight Frank. Gästen zählen, haben in dieser Krise das Nachsehen. Schließlich leidet die Reiselust der US-Bürger schon seit Jahren unter dem schwachen Dollar und immerhin seit Mitte 2007 unter der Subprime-Krise. Kleinere nationale Hotelketten oder Privathotels können – je nach Standort - oftmals auf eine Stammkundschaft bauen, die sich aus kleineren mittelständischen, national agierenden und inhabergeführten Firmen, Freiberuflern oder Selbständigen rekrutiert und die mit Krisenzeiten oft gelassener umgehen. These 3 - Hochpreisige Hotels verlieren: Die Gäste von Fünf-Sterne Hotels reagieren stärker auf Krisen, als man gemeinhin annimmt: Luxushotels leben längst nicht mehr nur von den „Happy Few“, die sich unabhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage ein Leben ohne jegliche Einschränkungen leisten können. Zum Kreis der Gäste gehören Führungskräfte großer Unternehmen ebenso wie Paare, die sich hin und wie-

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der einmal etwas Besonderes gönnen möchten. Doch in der Krise darf es durchaus mal „ein Stern weniger“ sein. Auch für hochpreisige Hotels typische Veranstaltungen wie Kundenevents, Mitarbeiter-Incentives, Fachkongresse oder Tagungen fallen in wirtschaftlich schlechten Phasen regelmäßig dem Rotstift zum Opfer, weil sich mit der Streichung auf einen Schlag schnell Einsparungen von erheblichem Ausmaß realisieren lassen. Hotels, die von solchen Veranstaltungen abhängig sind, erleiden auf diese Weise oft erhebliche Umsatzeinbußen.

These 4 - Deutsche Ferienhotels und pfiffige Low Budgets sind die Gewinner: Die pfiffig konzipierten neuen „Low Budget“ Hotels und die deutschen Ferienhotels Köln: E-Plus mietet rd. 150 werden zu den Profiteuren der Wirtschaftskrise gehören. Das eine Segment gewinnt, qm Ladenlokal in der Schilweil es mittlerweile ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen und mit so dergasse 101a über Comfort: manchem höherpreisigen Wettbewerber durchaus mithalten kann. Das andere Segment gewinnt, weil in unsicheren Zeiten die Heimat hoch im Kurs steht. Urlauber buOldenburg: Ihr Platz mietet chen immer kurzfristiger und entscheiden sich zudem für eine verkürzte Aufenthaltsrd. 520 qm Einzelhandelsflä- dauer, so dass die Anreise noch mit dem PKW möglich ist. che an der Langen Straße 51- These 5 - Der Lichtstreifen am Horizont: Die Hotellerie gehört trotz kurzfristiger 52 von Kristensen ProperVerwerfungen nach wie vor zu DEN Wachstumsbranchen weltweit. Die Experten ties über Comfort. der Word Tourism Organization prognostizieren für Übernachtungen in Deutschland ein nachhaltiges Wachstum von 3% pro Jahr. Nach den bislang gemachten ErfahrunMarburg: GameStop mietet gen ist das eine realistische Einschätzung, die auch den Wachstumsraten der letzten rd. 170 qm Storefläche in der 15 Jahre entspricht, in denen es immerhin zwei rezessionsbedingte Dellen gab. WoWettergasse 12 von Treveria her der Optimismus? Deutschland ist bei Geschäftsreisen der größte Hotelmarkt Europas, der größte Messestandort weltweit und nach den USA der zweitwichtigste plc über stores and conKongressmarkt. Nicht zuletzt weist Europa eine hohe Dichte kulturell bzw. touristisch cepts. interessanter Destinationen auf und gilt daher als Hauptziel für Touristen aus den wachstumsstarken asiatischen Märkten. Frankfurt ist dabei das Einfallstor vieler Reisender – wir müssen nur verstehen, sie zu halten.

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Vermögensverwalter – Nur jeder Dritte ist qualifiziert Thomas Döbel, Korrespondent „Der Immobilienbrief“, München

Deals Deals Deals Königsbrunn/Augsburg: Israelischer Investor erwirbt Fachmarktzentrum in der Wandalenstraße 22-24 von Gebhard Real Estate über Nai apollo. Dortmund: Küchen Busch übernimmt die 1 500 qm großen Ausstellungsflächen im INDU-Park an der Brandschachtstr. 2 von Harpen Immobilien über Brockhoff & Partner. Düsseldorf: Span. Investorengruppe erwirbt Bürogebäude Airport Office II für 15,3 Mio. € von Fair Value.

Die Berufsbezeichnung ist verschwommen. Deshalb gibt es auf den ersten Blick hin Vermögensverwalter wie Sand am Meer. Die Redaktion der „Elite der Vermögensverwalter“ wollte, wie in den Vorjahren, wieder diejenigen herausfinden, die für Beratungstiefe und Beratungsqualität ebenso stehen, wie für seriöse Strukturierung, annehmbare Kosten und die selbst nicht um das Thema Vertrag einen Bogen machen. Wir suchten die Korrekten und die Präzisen. Viele Leser nannten der Redaktion ständig neue Namen und Adressen zur weiteren Überprüfung. Kein Wunder, dass daraus eine Masse von 348 Anbietern wurde. Wie gesagt, Masse, und nicht immer Klasse. Denn die ersten Telefonrecherchen und Internetsuchen, sowie die vor Ort-Betrachtungen durch die Redaktion trennte schnell die erste Spreu vom Weizen. Außerdem wurden alle angeschrieben. Um es kurz zu machen – am Ende der ersten Aussortierung blieben 170 übrig, von denen aber dann nur 153 in die engere Wahl genommen wurden. Auf den umfangreichen Fragebogen übrigens antworteten nur 125. 51 Häuser konnten sich schlussendlich qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch! Nutzen Sie das Instrumentarium der großen institutionellen Anleger und suchen Sie sich mit Hilfe einer Ausschreibung den für Ihre speziellen Bedürfnisse optimalen Verwalter. Sinn und Zweck eines solchen, oft zeitintensiven Verfahrens ist, dass Sie einen Manager für Ihr Vermögen finden, der speziell auf Ihre definierten Ziele und Vorstellungen, die Sie an Ihr Vermögen haben, nachhaltig eingeht. Die Erkenntnisse aus einer Gegenüberstellung von zum Beispiel fünf ausgewählten, seriösen Häusern, vermittelt Ihnen den nötigen Feinschliff beziehungsweise Gespür für Ihre wichtigen Entscheidungen über Ihr Vermögen. Die Grundlage für eine erfolgreiche, nachhaltige Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Ihnen und dem Verwalter ist dann gelegt.

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Das Comeback der Innenstädte Immer mehr Kunden in Deutschland erkennen, dass Einkaufen in der City ein urbanes Erlebnis ist. Der Trend kommt aus den USA: Im Heimatland der Malls sehnen sich immer mehr Menschen nach traditionellen Innenstädten. Da orientieren sich die Amerikaner auch nach europäischem Vorbild. Da diese Innenstädte in den meisten amerikanischen Städten nicht mehr vorhanden sind, werden sie nachgebaut. In Deutschland haben es die Menschen da einfacher: Sie müssen einfach nur in „die Stadt“ gehen – der Einkaufszentrumsboom der vergangenen Jahre hat zwar Spuren hinterlassen, konnte aber die Citys nicht vernichten. Nun stehen sie vor einem Comeback. Brockhoff & Partner stellt bei einer Befragung der in Deutschland tätigen nationalen und internationalen Einzelhändler fest, dass diese sich immer mehr für Ladenlokale in den Innenstädten interessieren. Prof. Dr. Petra Brockhoff: „Vieles, was die Menschen an den Innenstädten lieben, fehlt in einem Center. Sicher, es gibt ausreichende, zum Teil kostenlose Parkplätze, aber wo sind die historischen Fassaden, die Plätze, das vielseitige Angebot an Cafés und Restaurants, die Post, die Banken und die Dienststellen der Stadtverwaltung?“ Nur vereinzelt ist so etwas in Einkaufszentren anzutreffen, denn die Initiatoren dieser Zentren leben von den Umsätzen ihrer Mieter und sind von daher nur interessiert, die entsprechend starken Branchen in einem Center zu platzieren. Die Kette findet der Kunde im Einkaufszentrum, den engagierten Einzelhändler, den Individualisten mit Persönlichkeit nicht. In letzter Zeit verstärken sich in vielen Städten bei Kundenbefragungen die Aussagen, dass die über Jahrzehnte gewachsene historische Stadt wieder mehr in den Vordergrund des Einkaufsgeschehens rückt.

Auf 51 empfehlenswerte Vermögensverwalter ist die Elite 2009 gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. Setzt man die Zahl der 153 als einigermaßen ernst zu nehmende Anbieter ins Verhältnis zu den 51 Ausgezeichneten, so ist das nur jeder Dritte, der von uns als ausreichend qualifiziert anzusehen ist. Das Ergebnis zeigt, dass Kundenorientierung, Beratungstiefe, Sorgfalt, Rechtssicherheit durch klare Verträge und wirkliche Zuverlässigkeit für den Vermögenserhalt, besonders bei Damen- und Seniorenvermögen, noch verbessert werden müssen. Das Beratungsversprechen darf nicht zum Alibi für den Produktverkauf werden. Die Struktur der Auszeichnungen: Wer 330 bis 359 Punkte erreichte kam in die Elite, ist also generell empfehlenswert. In »cum laude« in die Pyramide aufgenommen wurden die Institute, die 360 bis 389 Punkte erreichten. Mit 390 bis 419 Punkten gab es »magna cum laude« und um »summa cum laude« zu erreichen, waren 420 bis 480 Punkte notwendig. Wer fünfmal hintereinander die Spitze erklomm, erhält den Brillanten zur Pyramide. Ausgezeichnet wurden 27 deutsche Vermögensverwalter (2 haben eine Schweizer Tochter), 11 Schweizer Banken (5 sind in Deutschland vertreten), 8 österreichische Institute (mit einem Ableger in Deutschland). 2 luxemburgische Häuser (Töchter von deutschen Instituten) und 3 Banken aus Liechtenstein (2 mit eigenen Vermögensverwaltern in Deutschland).

Die Elite der Vermögensverwalter 2008

Kempinski Grand Hotel Adlon – 2007/2008 Die besten Jahre der Hotelgeschichte Werner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief", Immobilienspezialist "Der Platow Brief" Am Montag fand die Gesellschafterversammlung des Eigentümerfonds des Kempinski Grand Hotel Adlon in Berlin statt. Als (Klein-) Gesellschafter war aus persönlichen Gründen der Autor vor Ort. Das voll besetzte Adlon Palais mit 400 Teilnehmern der Gesellschafterversammlung machte deutlich, dass das Adlon bei den Anlegern immer noch einen anderen Stellenwert genießt, als klassische geschlossene Immobilienfonds. Vergleichbares ist nun einmal bei einem Klärwerk-Fonds nicht möglich. Zur Entwicklung des ADLON: Hoteldirektor Stefan Interthal stellte die Hotelentwicklung des Geschäftsjahres 2007 und soweit absehbar des Jahres 2008 vor. 2007 war das beste Jahr der Adlon-Geschichte, die sich im Jahr 101 des Adlon an dieser Stelle und im Jahr 11 nach der Wiedereröffnung des Adlon durch Fundus-Chef Anno August Jagdfeld und den Bundespräsidenten befindet. Das Hotelgeschäft 2008 verläuft ähnlich wie 2007, ist aber aufgrund des Wegfalls politischer Einmaleffekte, die natürlich auf das Adlon als inoffizielles Gästehaus der Bundesregierung

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durchschlagen, und im späteren Jahresverlauf natürlich aufgrund der konjunkturellen Entwicklung schwieriger. Es ist aber jetzt schon absehbar, dass 2009 vor erhöhtem Wettbewerbsumfeld und aufgrund jetzt schon bekannter Stornierungen von Tagungen und Firmenveranstaltungen deutlich härter werden wird.

Unternehmensnews Köln: Colonia Real Estate verringert Belegschaft um rund 20%. Außerdem konnten absehbare jährliche Kosteneinsparungen von 9,5 Mio. Euro beschlossen werden. Davon entfallen 4,5 Mio. Euro auf wiederkehrende und 5 Mio. Euro auf variable Kosten.

Im Geschäftsjahr 2007 wurden 38,4 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet. Auf jeden Euro Übernachtungsumsatz entfielen ca. 65 Cent Bewirtung. Die Auslastung lag bei 57%. Der erzielte Netto-Zimmerpreis lag bei 270 Euro. Der Satz ist ohne Mehrwertsteuer, ohne Frühstück und ohne die üblichen 10% Kommission, so dass sich daraus ein durchschnittlicher Übernachtungspreis für den Gast von etwa 380 Euro inklusive Frühstück errechnet. Der Netto-Zimmerpreis konnte in 2008 noch einmal auf 281 Euro bei einer Auslastung von 55% angehoben werden. Der Oktober 2008 war sogar noch der beste Monat der Hotelgeschichte. Auf einen guten November folgte allerdings ein Dezember, in dem die konjunkturellen Effekte erkennbar wurden. So sind sogar jetzt noch für den Silvesterabend einige Plätze verfügbar. Das ist ein Novum, da in den Vorjahren die Silvesternacht schon Monate voraus ausgebucht war.

Die besondere Position des Adlon macht deutlich, dass der RevPar, der Umsatz pro verfügbarem Zimmer, die wichtigsten Hotel Erfolgskennziffer, höher ist, als bei jedem anderen Berliner Hotel. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass das Adlon über die bei weitem größte Zimmerzahl der relevanten Wettbewerbsgruppe zählt. Das drückt normalerweise den maximal erzielbaren RevPar. Nach Dehoga-Kriterien gibt Nürnberg: McCannes ca. 20 Fünf-Sterne-Hotels in Berlin. Im oberen Segment sieht sich das Adlon allerErickson und Universal McCann verlängert Mietver- dings nur im Wettbewerb mit insgesamt 5 Hotels. Zu denen u. a. auch das Rocco trag über ca. 1 415 qm Büro- Forte Hotel de Rome und das Ritz Carlton zählen, die beide mit dem Anspruch gestartet waren, neue Maßstäbe für Berlin zu setzen. Der RevPar liegt beim Adlon mit fläche Am Plärrer 10 über 155 Euro um 30 Euro höher als in der Vergleichsgruppe und eben auch höher als bei GVA Arthur Rubinstein den engagiert gestarteten neuen Wettbewerbern. Das bestätigt den Erhalt der WettImmobilienberatung. bewerbsposition in einem insgesamt deutlich verschärften Wettbewerbsumfeld.

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Auch im Hotel-Gastronomiegeschäft hat das Adlon nach Abschluss der Umbauten Maßstäbe gesetzt. Der Guide Michelin hat in diesem Jahr seine Gourmet-Sterne gleich an drei Adlon-Restaurants vergeben. Das französische Gourmet-Restaurant „Lorenz Adlon“ sowie die beiden neuen Restaurants auf der Rückseite des Adlons, das „MA Tim Raue“ und das italienische Restaurant „Gabriele“ bekamen jeweils einen Stern. Auch die Gourmet-Bibel Gault Millau kommt zu vergleichbarer positiver Einschätzung. Besonders beachtenswert ist, dass sowohl das asiatische, als auch Deals Deals Deals das italienische Gourmet-Restaurant ihren Stern bereits nach wenigen Monaten erhielten. Neben einer Vielzahl von Auszeichnungen ist vielleicht noch besonders interessant, dass das renommierte US-amerikanische Magazin „Institutional Investor“ Tübingen: Die fairvesta das Adlon zum zweiten Mal hintereinander auf den dritten Platz der 100 weltweit besUnternehmensgruppe hat für ihre aktuelle Beteiligung ten Hotels gewählt hat. Für diese Erhebung gaben vielreisende Spitzenführungskräffairvesta VI. Immobilienbe- te der Finanzindustrie aus 29 Ländern auf einer Skala von 1 bis 100 ihr Votum ab. teiligungsgesellschaft mbH Auch die übrigen Auszeichnungen sehen das Adlon in den Top-10 der Welt. & Co. KG von G.U.B. ein Zur Gesellschafterversammlung: Vor dem Hintergrund der Entwicklung alternativer „++“ (gut) erhalten. Immobilieninvestments mit 90% Wertverlust z. B. bei renommierten Immobilienaktien München: eFonds Group hat im laufenden Jahr mit geschlossenen Fonds ein Eigenkapitalvolumen von über 500 Mio. Euro umgesetzt. Davon entfielen 33% bzw. 166 Mio. Euro auf Immobilienfonds. Weniger als 10% des insgesamt gehandelten Volumens waren Zweitmarktgeschäfte.

und auf der anderen Seite der erstklassigen Hotelentwicklung des Adlon fand die Gesellschafterversammlung in eher ruhigem Rahmen statt. In die Rolle der Kontrahenten teilten sich ca. eine Handvoll Sprecher, deren Kritik sich an den Kosten der Gesellschafterversammlung ebenso orientierte wie an Terminierung, Ausschüttung und Zweitmarktpreisen. Die Gruppe stellte auch in die Gegenstimmen der Abstimmungen. Die überwältigende Mehrheit goutierte aber sowohl kostspieleigen Tagungsort im „eigenen“ Hotel Adlon ebenso wie die Weihnachtszeit mit einem BerlinBummel – vielleicht sogar mit Finanzamtshilfe. Bei der gewünschten Ausschüttungspolitik reichte die Bandbreite von der Thesaurierung der Ausschüttung zur späteren Kredittilgung bis zu geringen Zweitmarktwerten. Im späteren Verlauf der Versammlung fand jedoch die steuerfreie Ausschüttung von 2 – 2,5% im allgemeinen Kapitalmarktumfeld hohe Akzeptanz. Alle Beschlüsse, die per Handzeichen herbeigeführt wurden, wurden bei meist nicht mehr als eine Handvoll namentlicher Gegenstimmen mit in der späteren Auszählung der Stimmrechte sozialistischen Mehrheiten gefällt.

München: KanAm hat an die Anleger der Geschlossenen US-Immobilienfonds im Fazit: Wenn auch der Autor über die Meilensteine der Zahl der Hotelübernachtungen als einer der ersten Stammgäste des Hotels von der Baseballkappe über den versilJahr 2008 rd. 117 Mio. USD berten Champagnerflaschenverschluss über einen (nicht geklauten) Bademantel und ausgeschüttet. die Einladung zum einhundertsten Geburtstag des Adlon bis hin zu einer aktuell noch offenen Einladung im „Lorenz Adlon“ hochgearbeitet hat, möchte er sich mangels Hamburg: Der offene Kaeigener internationaler Erfahrung nicht in die Diskussion, ob das Adlon auf Platz 3 nAm-Grundinvest-Fonds hat oder auch nur 13 der Welt gehört, einmischen. Es bleibt aber sicherlich zu konstatieder Börse Hamburg 2008 ren, dass ich mich regelmäßig dort wohlfühle. die höchsten Umsätze unter allen Investmentfonds eingebracht. Bis zum 11.12.08 Fachmärkte - Das Auge kauft mit haben Anleger hier KanAmWerner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief", Fondsanteile zum Preis von Immobilienspezialist "Der Platow Brief" 189 Mio. Euro gehandelt. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Fachmärkte in Deutschland rasant Bergisch-Gladbach: Hahn gestiegen. Man findet sie heute sowohl auf der grünen Wiese als auch in den StadtGruppe hat ihren geschlos- teilzentren der Großstädte. Mit ihren günstigen Angeboten und ihrer großen Auswahl senen Immobilienfonds Plus- haben sie längst die Herzen der Käufer gewonnen. Aus städtebaulicher Sicht sind wertfonds 145 7 Wochen die meisten der Fachmärkte jedoch eher einen Fehlentwicklung. Viele der Fachmärknach Vertriebsstart vollstän- te und Fachmarktzentren sind baulich wenig anspruchsvoll. Meist sind es Zweckbaudig platziert. Der Fonds inten ohne jeden architektonischen Anspruch. „Das“, so Eckhard Brockhoff, gevestiert in ein Beteiligungs- schäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner, „muss nicht sein, denn es objekt in Landstuhl, bestegibt zahlreiche Beispiele aus dem Ausland, die zeigen, dass es auch anders geht.“ hend aus einem SBDie Architektur von Fachmärkten müsse attraktiver werden. Für Kemper’s-Chef Warenhaus sowie einem Gerhard K. Kemper könnten sich Fachmärkte auch durchaus zum Baumarkt. Die AusschütBranchenproblem entwickeln. tungsrendite liegt bei 6,25%. Das Eigenkapital liegt bei 9,3 In vielen anderen Ländern der Welt wird lt. Brockhoff Wert darauf gelegt, dass geraMio. Euro, das Gesamtinves- de an markanten Ein- und Ausfahrtsstraßen gelegene Fachmärkte und Fachmarkttitionsvolumen bei 24 Mio. €. Zentren architektonisch anspruchsvoll sind. Das gälte nicht nur für Amerika, sondern z. B. auch im Nachbarland Österreich. So erstellt der Lebensmittel-Filialist M-Preis

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im österreichischen Bundesland Tirol für jede Filiale ein architektonisch anderes Konzept mit jeweils auch einem anderen Erscheinungsbild. Jede M-Preis-Filiale sieht anders aus. So gibt es eine rundherum verglaste Filiale. Vor die Glasfläche wurden dann Bäume gestellt, so dass von weitem betrachtet diese Filiale wie ein Wald wirkt. Auch sonst nutzen im Ausland viele Fachmärkte, insbesondere LebensmittelFilialen, Glas als Stilmittel.

Sonstiges Phönix/Arizona: Stadshart Almere hat im Rahmen der Zuerkennung der ICSC Global Awards den ICSC MERIT-Preis für eine außergewöhnliche Leistung gewonnen. Stadshart Almere wurde von Bouwfonds MAB, Blauwhoed Eurowoningen und der Stadtgemeinde Almere entwickelt; der den Einzelhandel betreffende Teil ist Eigentum von UnibailRodamco.

In Deutschland legt jedes Filialunternehmen im Fachmarkt-Zentrum, vor allem im Lebensmittelhandel, Wert darauf, im gleichen Erscheinungsbild z. B. roten Backsteinen aufzutreten. Dies ist sicherlich solide, sieht jedoch architektonisch wenig ansprechend aus. Dabei sind Fachmarkt-Zentren eine der wichtigsten Visitenkarten einer Stadt, denn oftmals sind diese Zentren für den ersten Eindruck der Besucher von einer Stadt entscheidend. Für den Immobilienexperten gibt es zahlreiche Maßnahmen, um Fachmarktzentren und Fachmärkte architektonisch attraktiver zu gestalten. So könnten die Außenanlagen von Fachmärkten begrünt werden. Das allein macht den Fachmarkt schon deutlich ansprechender als eine gepflasterte oder geteerte Parkplatzfläche, an deren Kopfende dann ein Glas-, Beton- oder verklinkerter Einfachbau steht. Architektur ist auch ein Weg, sich dem Kunden zu empfehlen und sich als Unternehmen adäquat zu präsentieren, empfiehlt Brockhoff. „Unsere Nachbarstaaten machen uns vor, wie Fachmärkte von den Kosten her überschaubar, aber auch ansprechend und transparent gestaltet werden können. Das wird von den Kunden, also uns, sehr gut angenommen.“

München/Atlanta: Wells Timberland REIT ist mit dem renommierten Sustainable Forestry Initiative Zertifikat für zukunftsfähige Forstwirtschaft ausgezeichnet worden.

Die britische Wirtschaft und der Immobilienmarkt

Berlin: Deutsche Grundstücksauktionen starten mit den Winterauktionen. Im Rathaus Schöneberg kommen insgesamt 191 Immobilien unter den Hammer. Die Summe aller Mindestgebote liegt bei rd. 14,5 Mio. Euro.

Eine Auswirkung der unaufhaltsamen Flut schlechter Nachrichten aus dem Finanzsektor war die Tatsache, dass die üblichen Diskussionen über Konjunkturlage, Zinsen, Inflation, Angebot und Nachfrage usw. beiseite geschoben wurden. Die Geschäfts- und Verbraucherwelt scheint angesichts des blendenden Scheinwerferlichts, das auf den ins Schleudern geratenen BankensekDie Spitzenrenditen für tor gerichtet ist, wie gelähmt. Man muss jedoch ein Bürogebäude ausgesprochener Optimist sein, um zu glauben, dass eine Rezession unter diesen Umständen ver- City of London: 6,50% - 6,75% mieden werden kann. Ein bedeutender Rückgang West End: 5,75% - 6,25% sowohl bei Wohnungs- als auch bei Gewerbeim- Midtown: 6,5% -6,75% mobilien-Transaktionen (und demzufolge auch ihrer Preise), höhere Lebenshaltungskosten (50% über der Zielvorgabe der Regierung) und nachlassendes Vertrauen, werden die Verbrauchernachfrage und die Beschäftigungsprognosen zweifellos negativ beeinflussen. Es ist schwierig, die wahrscheinlichen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt im kommenden Jahr zu ignorieren. Die Mieten fallen (oder wie einige Research-Abteilungen schreiben „das Mietwachstum geht zurück"), genauso wie die Kapitalwerte. Im Bereich der gewerblichen Immobilien bedeutet dies, steigende und bessere Renditen für Anleger mit Eigenkapital und eine Neubewertung der wahren Risiken in Verbindung mit Immobilienanlagen. Dennoch gibt es nach wie vor einen bestimmten Mangel an Akzeptanz" von Immobilieneigentümern in Bezug auf die wirklichen Werte der wichtigsten Kapitalanleger (Staatsfonds, deutsche Fonds, institutionelle Anleger), die sich in der Regel Zeit lassen, bevor sie sich für neue Anlagen entscheiden.

Deals Deals Deals Hamburg: Brunello Cucinelli mietet ca. 130 qm Ladenfläche in der Hohe Bleichen 17 von Cogiton über Colliers G & B. Frankfurt: FIB Management mietet ca. 422 qm Bürofläche in der Mainzer Landstrasse 61 über GVA Arthur Rubinstein Immobilienberatung. Hamburg: Robert Vogel erwirbt als erster privater Bauherr das Nachhaltigkeitszertifikat in Gold der HafenCity für sein Bauvorhaben.

Eine Kommentierung der britischen Volkswirtschaft fühlt sich in diesen Tagen eher wie Kirchturmpolitik an. In einer Zeit immer neuer Bankenkatastrophen in der ganzen westlichen Welt, wie HBOS, RBS, Bradford & Bingley in Großbritannien oder Freddie, Fannie, Lehman's, Merrill Lynch, AIG und jetzt Citi in den USA sowie Fortis, Hypo Real Estate und andere in Europa, sind die Einflüsse auf die Volkswirtschaft wirklich internationaler Art.

„Sich Zeit lassen" ist vielleicht sogar etwas zu höflich für die deutschen Fonds, von denen viele kürzlich das Geschlossen-Schild für Rückzug aufgehängt haben. Britische Transaktionen gerieten ins Taumeln, selbst als Verträge bereits bei den Anwälten zur Unterzeichnung lagen und eine Finanzierung ist sogar bei Blue Chip Fonds mit niedriger Exposition nicht verfügbar. Nur wenige haben einen Investitionsmarkt wie diesen zuvor erlebt.

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In der Bewertungswelt gibt es, lt. Müller International, London eine Debatte zwischen zwei Hauptgruppen: Diejenigen, die einen „Mark to Market"-Ansatz (Ausweis des Marktwertes) oder eine Bewertung zu dem, was bei einem Verkauf erzielt werden kann, und denjenigen, die eine mittel-/längerfristige Sichtweise befürworten, statt von der derzeit misslichen Lage auszugehen. Jeder, Die Spitzenmieten für der den berühmten deutschen Sachverständigen Büroflächen kennt, kennt auch das Konzept der Nachhaltigkeit, Immobilien ABC Pfund pro ft² mit dem man Spitzen und Talsohlen der Marktzyk- Stadtteil len abschwächen möchte. Im Wesentlichen wird City of London: 45,0 - 57,50 langfristig alles gut, aber Sie sollten Ihre Eintritts- West End: Heute I wie… 65,00 - 110,00 und Austrittszeiten richtig wählen, lautet die Bot- Midtown: 50,00 - 57,50 IFMA Deutschland: Neben schaft. Nachdem die deutschen Fonds und BanDocklands: 35,00 - 40,00 der GEFMA ist die IFMA ken derart bedeutende Marktteilnehmer sind, (International Facility Mana- könnten diese Punkte entscheidende Faktoren am oberen Ende des britischen Immogement Association), mit Sitz bilienmarktes sein. In der Vergangenheit hatten die deutschen Fonds eher Recht als in Berlin, Interessenvertreter Unrecht. Bei der Betrachtung der Aussichten für Inflation und Zinsen, hatte man das der Facility Manager. Der Gefühl, dass eine schwächere Nachfrage und Rezessionsdruck die Inflationsängste Deutsche Verband der IFMA in den kommenden neun Monaten besänftigen würden. wurde 1998 gegründet und Mit Ankündigungen, die den Markt schockiert haben, hat die Bank of England die zählt mittlerweile über ca. Eckzinsen zunächst um 55% von 4,5% auf 3% im November und jetzt auf 2% im De200 Mitglieder. zember gesenkt. Dies ist ein absoluter Tiefstand, außer für Rentner! Gut oder schlecht? Das ist wie die Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist, da viele glauIndexmiete: Im Mietvertrag ben, dass es eine Widerspiegelung einer rückläufigen Wirtschaft ist, während andere kann verinbart werden, dass es als „Stimulierung" interpretieren. Mittelfristig müssen die Leerstandsraten die Höhe der Miete durch Inflation und der Wert des GBP beobachtet werden. den vom Statistischen BunCity of London: 7,50% desamt ermittelten Preisindex West End: 5,75% Nichtsdestotrotz fiel die Inflationsrate auf 4,5% im November, was ebenfalls aufgrund der plötzlichen Entwicklung für die Lebenshaltung aller 7,25% überraschte. Midtown: deutschen Privathaushalte 5,00% Docklands bestimmt wird. Der Mehrwertsteuersatz wurde von 17'/ auf 15% gesenkt, Innenprovision: Unter Innenprovision versteht man die vom Objektauftraggeber an den Makler zu bezahlende Erfolgsprovision. Sie ist im Objektpreis enthalten und erscheint nach außen nicht als Erwerbsnebenkosten. Vor allem im Bereich des Vertriebs von Bauträgerobjekten wird im Innenprovision gearbeitet.

wodurch die Akquisitionskosten marginal gefallen sind. Dies ist eine kurzfristige Maßnahme, und der Satz dürfte nach einem Jahr oder so wieder angehoben werden Die aktuellen britischen Wirtschaftsindikatoren lauten: 4,5% Inflation (CPI — Verbraucherpreisindex); 4,2% (RPI — Einzelhandelspreisindex); 3% Eckzins; BIP 0,5% in Q312008. Das Britische Pfund hat einen Wert von 1.15595 Euro, USD 1.46884 (Stand: 08.12.2008). Eine Auswahl von neueren Abschlüssen: • 180 Great Portland Street: 105 000 qf / 975 500 qm, Bürogebäude, an mehrere Parteien vermietet, verkauft von Great Portland Estates und Scottish Widows an Commerz Real für £ 79,5 Mio./ 6.25% • 50 Stratton Street: 70 000 qf / 6 503 qm, Bürogebäude vermietet an Lazard Investment Bank, verkauft von BP Pension Fund and Lancer Property Asset Management für £ 130 Mio. / 4.8%.

Insel-Lagen: Insel-Lagen sind durch eine minimale • 30 Cannon Street: 74 311 qf/ 6 904 qm, Bürogebäude, an mehrere Parteien vermieLauffrequenz geprägte tet mit durchschnittlicher Restlaufzeit von 8 Jahren, verkauft von Rreef and Romulus Standorte, bei denen es zuCapital für £ 31 Mio. / 8.75%. meist einen Quasi-AnkerMieter gibt, vielfach Lebensmittelgeschäfte, an dem noch weitere kleinere Läden wie Kioske oder Zeitungsstände angesiedelt sind. Mehr Infos unter: www.derimmobilienbrief.de (Zur Verfügung gestellt vom Grabener Verlag, Kiel)

Redaktionssitz „Haus Aussel“

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Unternehmen, die in "Der Immobilienbrief" Nr. 182 und „Der Fondsbrief“ Nr. 79 erwähnt werden:

Impressum Rheda-Wiedenbrück, T: 05242901250, F: 05242-901251 [email protected], www.der-immobilienbrief.de, Chefredaktion: André Eberhard (V.i.S.d.P.); stv. Arne Degener; Immobilienredaktion: Thorge Albat, Michael Beck, Dr. Thomas Beyerle, Daniel T. Borger, Dr. Gudrun Escher, Marion Götza, Ergin Iyilikci, Uli Richter, Werner Rohmert, Martina Rozok, Frank Peter Unterreiner, Dr. Karina Junghanns, Petra Rohmert, Constanze Wrede Immobilienaktien: Hans Christoph Ries, Berlin: Karin Krentz, Frankfurt: Christina Winckler, München: Thomas Döbel (u.v.a.), Einzelhandel: Dr. Ruth Vierbuchen, Volkswirtschaft: Dr. Günter Vornholz Hrsg.: Werner Rohmert Recht / Anlegerschutzrecht: Dr. Philipp Härle - Tilp RA, Berlin; Dr. Wolfgang Schirp - RA Schirp & Apel, Berlin Redaktl. Beirat: Klaus Ansmann (Deutsche Post Immobilien), Dr. Kurt E. Becker (BSK), Jürgen Böhm (ImmobilienScout24), Joachim Bücker, Hartmut Bulwien (Bulwien AG), Bernhard Garbe (Stilwerk/Garbe Logistik), Franz Lucien Mörsdorf (Deka Immobilien) Dr. Karl Hamberger (Ernst & Young), Klaus Hohmann, Dr. Karina Junghanns, Prof. Dr. Jens Kleine, Frank Motte, Prof. Dr. Wolfgang Pelzl (Uni Leipzig), Fritz Salditt (Stb.), Carl-Otto Wenzel (Wenzel Consulting AG) Wissenschaftliche Partner: Prof. Dr. Hanspeter Gondring, FRICS (Berufsakademie Stuttgart / Staatl. Studienakad. BadenWürtt. / ADI) Prof. Dr. Thomas Kinateder (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen -Geislingen) Verlag: Research Medien AG, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Repkestr. 5, T.: 05242 - 901-250, F.: 05242 - 901-251 Vorstand: Werner Rohmert Aufsichtsrat: Prof. Volker Hardegen (Vorsitz), Univ. Prof. Dr. jur. habil. Karl-Georg Loritz, (Bayreuth), Petra Rohmert Bank: KSK Wiedenbrück (BLZ 478 535 20) Kto.-Nr.: 53 207 Namens-Beiträge geben die Meinung des Autors und nicht unbedingt der Redaktion wieder.

Aachener Grundvermögen Kapitalanlagegesellschaft (22); AIG (30); Airbus (22); Allianz Immobilien (3, 16); Am Objekt Immobilien (22); Apothekerversorgung Niedersachen (19); Argoneo Real Estate (19); Ashurst (15); Atisreal (8, 19, 20); Augenland Ärzte-Service Betrieb (23); BackWerk (20); Bankhauses Sal. Oppenheim (12); BBI Bürgerliches Brauhaus Immobilien (3); Bitmarck Service (19); Blauwhoed Eurowoningen (30); Börse Hamburg (29); Bouwfonds MAB (30); Bradford & Bingley (30); Brockhoff & Partner (10, 25, 26, 29); Brunello Cucinelli (30); BVT (21); Campbell Group (21); Carfax Europe (22); Catella (7); CFB (19); Citi (30); Cogiton über Colliers G & B (30); Colliers Grossmann & Berger (21); Colonia Real Estate (28); Comfort (18, 20, 22, 24); Corestate (6); Cubion (21); Cushman & Wakefield (16, 20); Dat Backhus (21); DB Immobilienfonds 4 Wieland (20); Degi 17; Deka (24); Delbrück Bethmann Maffei (22); Deutsche Bausparkasse Badenia (5); Deutsche Fonds Holding (22); Deutsche Grundstücksauktionen (30); Deutsche Land (21); Deutsche Wohnen (13); Deutsches Finanzinstitut (19); DIC Asset (10); DLA Piper (3); Doric (25); Dr. Fischer Brocks (16); Dr. Lübke (11); Dr. Peters (22); Dr.-Ochel (6); Drees & Sommer (8); DTZ (11); E.ON IS (21); eFonds Group (29); EMEA (2); Engel & Völkers (10, 16, 19, 21, 23); Engel Canessa (21); EPF Specks Hof Verwaltungs S.à.r.l. (18); E-Plus (24); Excellent Business Center (15); Fair Value (25); Fairvesta (15, 21); fairvesta Unternehmensgruppe (29); fairvesta VI. Immobilienbeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (29); Fannie (30); Feri (22); Ferrotron Technologies (10); FIB Management (30); Finanz Informatik (20); Fortis (30); Freddie (30); FTD (11); G.U.B. (29); GameStop (24); Garbe (18); GBI Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen (15); GbR Kruppstr. 74 (21); Gebhard Real Estate (25); Gerhard Kaupp (23); GermanInvest Advisors (10); GermanInvest Property Advisors (22); GHF (14); GLL Real Estate Partners (14); Goldstreet (21); GraingerGebau Vermögen (22); GVA Arthur Rubinstein Immobilienberatung (21, 23, 28, 30); Hahn Gruppe (29); Hannover Leasing (11); Hannovera (18); Hansteen (18); Harpen Immobilien (25); HBOS (30); HCI (5); Hochtief (14); Hochtief Pension Trust (14); HSBC (12); Hypo Real Estate (7, 30); HypoVereinsbank (23); ICSC Global Awards (30); Ideenkapital AG (2, 4, 22); Ihr Platz (24); Immobilien Zeitung (11); Immobilienfonds-Verwaltungs-KG Anlagefonds GC Broichweiden (16); Inter Fonds (3); Interconsilium (11); IVG Immobilien AG (9-11); Jones Lang LaSalle JLL (2, 8, 18, 21); KanAm (29); Kemper’s JLL (21); Kempers (29); Kemper's JLL (18); Kempinski Grand Hotel Adlon (26); KGAL (13, 21); Knight Frank (23); Kristensen Properties (24); Küchen Busch (25); Küspert & Küspert (20); LB Immo Invest (14); Lehman's (30); Leipziger Verkehrs- und Versorgungsbetriebe (18); Limbach Immobilien (22); Lloyd Fonds (15); Lührmann (21); L-Wave Grundstücksverwaltungsgesellschaft 11 (22); M.M.Warburg (23); Marc OPolo (22); MasterCard Europe (21); Mayersche Buchhandlung (18); McCann-Erickson (23, 28); Merrill Lynch (30); MFW Unternehmens- und Betriebsberatung (23); Minteq International (10); Müller International (31); Nai Apollo (15, 18, 20, 25); Nordcapital (22); NRW Bank (5); Oppenheim (21); Orco Germany (11); Petra s.r.l. (18); PPP-Beratungsgesellschaft Partnerschaften Deutschland (2); Pricewaterhouse Coopers (2); PropertyOne (19); Quantum Immobilien (8); RBS (30); ReadSoft Lab - SAP Solutions (11); Real I.S. AG (10, 11); Realkontor (21); REIP Holding S.à.r.l., Luxemburg (13); Riag Real Investitions GmbH (20); Robert Vogel (30); Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) (21); Schwäbische Bank (23); SKIM (16); SRH Hotel-Akademie Dresden (11); Staatsanwaltschaft München (7); Stadshart Almere (30); Stadtgemeinde Almere (30); stores and concepts (24); Strauss Innovation (21); Telefónica O2 (21); The Simpson Organization (TSO) (21); Tishman Speyer (3, 15); TK Development (10); TLG Immobilien (8); toom (16); Treveria Group (22); Treveria plc (24); Trvglife (22); TSO 27; UnibailRodamco (30); Union Investment (7); Universal McCann (21, 28); US Treuhand (21); Valad Property Group (13); Vereinigung Cockpit (23); Versicherungsforen LeipzigGesellschaft (20); VIB Vermögen (3); Weinhaus Horn (19); Wells Germany (22); Wells Timberland REIT (30); Westfonds 6 Palazzo Michelangelo (23); Wölbern-Invest (2); ZIAG Immobilien (8).

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